Alles kann und muss!

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Zeit für dich und mich, Zeit für Kultur! Wir blicken optimistisch nach vorne. Das stARTfestival 2022 wird unsere Sinne wieder wachkitzeln. Freuen wir uns auf Weltklasse-Orchester, Stars und Newcomer der Klassik, auf Jazz, Rock und vieles mehr an unseren Bayer Standorten in Leverkusen, Wuppertal, Berlin und Bitterfeld. Endlich heißt es wieder live: Alles kann und muss!

Was? Wann? Wo? stARTfestival-Termine 2022

©iStock

Rauschend. Wild. Aufregend. Die neue Saison. Das stARTfestival. Das traditionelle Eröffnungsfest darf da nicht fehlen. Das Motto lautet „Casino Royale – Spiel(e)fieber im Erholungshaus“. Unsere Heimspielstätte verwandelt sich für einen Abend in einen Tempel des Glückspiels. In einen Ort der mondänen Glückseligkeit. Wir sorgen für beste Stimmung, fantastische Musik und viel Spiel, Spiel, Spiel. Feiern Sie gemeinsam mit uns den Auftakt für ein großartiges Festival. Alles kann und muss – an diesem Abend natürlich in festlicher Abendgarderobe.

 

Kostenfreie Karten gibt es online bei Kölnticket.

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BartolomeyBittmann ©Stephan Doleschal

Spontan. Improvisiert. Intim. Kraftvoll. Ohne Elektronik, dafür mit immer neuen Techniken. BartolomeyBittmann – progressive strings vienna reizen seit 2012 gekonnt ihre Instrumente aus. Matthias Bartolomey ist Solo-Cellist beim Concentus Musicus Wien. Er ist Professor am Mozarteum in Salzburg. Christoph Richter, Heinrich Schiff, Mstislaw Rostropowitsch. Er hat von den Besten gelernt. Sein Duo-Partner Clemens Bittman ist Violinist. Klassisch ausgebildet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Die Jazz-Geige hat er bei Didier Lookwood in Paris studiert. In ihren Eigenkompositionen stellen BartolomeyBittmann ihre Freude am Experiment mit dem Instrument in den Fokus. Musikalisch geprägt von Einflüssen aus Rock, Jazz und Metal. Sie loten Grenzen aus. Ein Großteil des Programms ist im Pandemie-Lockdown entstanden. Mit Cello, Violine, Mandola. Immer auf der Suche nach der akustischen Essenz.


BartolomeyBittmann 
progressive strings vienna


12/5 € zzgl. VVK
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Alexej Gerassimez and Friends ©NikolajLund

Es ist eine Art Meditation über die Tiefe des Seins. Das ewige Werden und Vergehen. Der Canto Ostinato. Heute eine der beliebtesten und meistgespielten zeitgenössischen niederländischen Kompositionen. Ten Holt komponierte damals eigentlich abstrakte Musik und Serien. Auch elektronische Musik und Kompositionen für Musiktheater. Der Canto Ostinato ist ein radikaler Bruch mit dieser Art des Komponierens. Minimalistisch besetzt mit ein bis vier Tasteninstrumenten, variabel in Länge und Aufbau. Die Musik tonal. Fast klassisch. Alexej Gerassimez and Friends spielen nicht nur Ten Holts Werk, sondern schaffen mit der „Suite of Element“ eine Erweiterung. Intoniert mit vier Mallets und einem Klavier. In dieser Form zum ersten Mal beim stARTfestival.


Alexej Gerassimez and Friends: Alexej Gerassimez, Sergey Mikhaylenko, Julius Heise
Lukas Böhm Percussion: Nicolai Gerassimez, Klavier
Simeon ten Holt: Canto Ostinato, Alexej Gerassimez: Suite of Elements


22/5 € zzgl. VVK
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Vertigo Dance Company ©Orna Kilgrad

Eins: der innere Wunsch ganz zu sein. Sein: in der Realität eigentlich immer eine Herausforderung. Persönlich. Existenziell. Spirituell. Ein Ich. Viele Fragmente. One. One & One reflektiert die innere und äußere Welt. Das neue Original-Tanzstück der Choreographin Noa Wertheim achtet dabei auf das Echo, das aus unterschiedlichen Perspektiven zurückkommt. Es entwickelt metaphorische Beziehungen zwischen Nah und Fern. Dem Selbst und dem Anderen. Noa Wertheims Ansatz schafft eine künstlerische Verbindung zwischen dem Einzelnen, der Gemeinschaft und der Umwelt. Nicht nur durch den Tanz, auch darüber hinaus. Durch die Gründung des Eco Art Village im Kibbuz Netiv Halamed-Heh, der dortigen Vertigo Dance Education School, mit „In the Power of Balance“, einem Tanzprogramm zur Inklusion von Behinderten. Das ist mehr als nur ein Beitrag zum kulturellen Leben in Israel. Noa Wertheim fördert den sozialen Wandel. Beeindruckend. Einzigartig.


Noa Wertheim: Choreographie, Avi Belleli: Musik 
One. One & One


22/5 € zzgl. VVK
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Dirigentenduell © peuserdesign

Montag, 2. Mai 2022, 11 Uhr, Erholungshaus Leverkusen: Schulkonzert, das Dirigentenduell 
Wie wird man berühmt? Warum braucht man einen Dirigenten? Und wer ist besser? Werner Ehrhardt, Dirigent des orchestra in residence l’arte del mondo bei Bayer Kultur oder Thomas Helfrich, Leiter der Bayer Kultur? Das musikalische Kräftemessen mit l’arte del mondo. Die Kult-Veranstaltung für Schulklassen.


5 € zzgl. VVK
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Ansprechpartnerin für die kostenlose Teilnahme von Kindergärten und Schulen: carolin.sturm@bayer.com

Jakub Józef Orliński ©Jiyang Chen

Es ist eine besondere Konstellation. Der Orient und die Barockmusik. Fatma Said verbindet beides wie kaum jemand sonst. Sie ist eine musikalische Grenzgängerin, eine Mittlerin der Musik-Welten. Ihre Stimme, unvergleichlich. Sie hat für diesen besonderen Abend Jakub Józef Orliński eingeladen. Er ist zur Zeit der vielversprechendste Altus weltweit. Das Programm wurde von Fatma Said exklusiv für das stARTfestival zusammengestellt. Ein arabisches Volkslied, dann Bach, Durante und als Höhepunkt das Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi. Das Stabat Mater, ein mittelalterliches Gedicht in der Tradition der Marienklagen. Der Schmerz Marias über die Kreuzigung ihres Sohnes Jesus ist das zentrale Thema. Sein Stabat Mater machte Pergolesis Namen unsterblich. Die Mischung aus den Stimmen von Fatma Said und Jakub Józef Orliński macht diesen Abend unvergesslich. 


Fatma Said: Sopran, Jakub Józef Orliński: Altus; l’arte del mondo, Werner Ehrhardt: Leitung
Ğamāl Abd al-Rahīm: Aatini Al Naya Wa Ghanni  
Johann Sebastian Bach: Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust (BWV170), Francesco Durante: Concerto Nr.1 in f-moll, Giovanni Battista Pergolesi: Stabat Mater


22/5 € zzgl. VVK
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Fatma Said Elnour ©Josef Fischnaller

Die First Lady of Swing. Ella Fitzgerald. Sie sagte einmal „es ist nicht wichtig, woher du kommst. Es ist wichtig, wohin du gehst.“ Sie ging von Virginia nach New York. Sie kam von weit unten und schaffte es ganz nach oben. Als schwarze Frau und Musikerin. In den 1940ern. Eine Weltkarriere. Ihr Förderer und Agent Norman Granz ist Vorreiter im Kampf gegen Rassentrennung und Diskriminierung schwarzer Musiker*innen: Ella Fitzgeralds Erfolg ist nicht selbstverständlich, sondern ein Meilenstein. Eine Zeitenwende. Auch heute ist sie immer noch Inspiration. Nicht nur für die Musik, sondern für das Leben. Ella Fitzgerald, die Gigantin der Jazzgeschichte. Fatma Said und der Jazz-Pianist Tim Allhoff spüren ihr nach. Sie singt nicht nur Ellas Lieder, sondern auch solche der großen Musical- Komponist*innen. Werke von Georg Gershwin. Von Kurt Weill. Voller Leichtigkeit, auf den Spuren der wohl bedeutendsten Jazzsängerin unserer Zeit.


Fatma Said: Gesang, Tim Allhoff: Klavier
Werke von Ella Fitzgerald, George Gershwin, Kurt Weill


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Dominique Horwitz ©Ralf Brinkhoff

„Die Geschichte vom Soldaten“ schrieb der russische Komponist und Dirigent Igor Strawinsky im Exil, in den Wirren des ersten Weltkrieges. Ein musikalisches Märchen, einfach und klein besetzt. Eine Handlung mit Musik im Stil der alten russischen Jahrmarkterzählungen und Gauklerbühnen. Der Schauspieler Dominique Horwitz, nicht nur dem Publikum in Leverkusen bekannt, vereint in seiner Person die unterschiedlichen Charaktere aus Strawinskys Erzählung und kreiert gemeinsam mit den Musiker*innen des ARTE Ensembles eine packende Interpretation dieser spannenden Soldatengeschichte. Die Musik: eine Mischung aus Tango und Marschmusik. Aus Walzer und Ragtime. Alles etwas schief. Irgendwie teuflisch.


Dominique Horwitz: Rezitation, ARTE Ensemble: Erwin Schulhoff/Andreas N. Tarkmann: Suite für Kammerorchester; Igor Stravinsky: L’histoire du soldat


22/5 € zzgl. VVK
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Rike Huy © Katja Kuhl

Außergewöhnlich. Richtungsweisend. Josquin Desprez war ein Meister der Vokalpolyphonie. Seine Werke wurden schon zu seinen Lebzeiten gefeiert. Seine Musik auch heute noch faszinierend. Musik, die auch im Angesicht von Krisen, Krankheit und einer Pandemie entstand. Josquin überlebte die Pest. Er floh 1504 aus der Stadt Ferrara. Josquin wurde der angesehenste Renaissance-Komponist Europas. Die stART-Künstlerin Rike Huy kommentiert, umspielt, hinterfragt seine Musik. Wieder im Angesicht einer Pandemie. Trompete. Elektroakustische Klänge. Dazu die Stimmen des vielfach preisgekrönten Vokalensemble amarcord aus Leipzig. Kontrastreich. Radikal.


Rike Huy: Komposition, Ensemble amarcord: Wolfram Lattke, Tenor; Robert Pohlers: Tenor; Frank Ozimek: Bariton; Daniel Knauft: Bass; Holger Krause: Bass


22/5 € zzgl. VVK
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HaydnCreationRehearsal hires ©Ben Ealovega

Die Dritte. Seine kürzeste. Johannes Brahms ist Erbe Beethovens. Doch er entwickelte seinen ganz eigenen Sinfonie-typus. Die Dritte. Artifiziell. Eher kammermusikalisch als sinfonisch. Die Tonfolge F-A-F in Dur und Moll als Ausgangs-punkt für ihre vier Sätze. „Es ist Liebe und das Herz geht dabei auf“, so Antonín Dvořák zu diesem Werk seines Freundes. Und dabei bezog er sich nicht nur auf das bekannte melancholische Intermezzo des dritten Satzes. Ein Ohrwurm. Wie auch das 1. Klavierkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Mirga Gražinytė-Tyla und das City of Birmingham Symphony Orchestra haben es Brahms Sinfonie vorangestellt. Ein Spiel lebhafter Melodien aus ukrainischen und russischen Volksliedern. Dazwischen ein Walzer. Überaus schnell, dennoch sanft. Ein Fest der Klänge. Ein Werk zeitloser Größe. Die Solistin an diesem Abend ist Gabriela Montero aus Venezuela. Auch Mirga Gražinytė-Tyla selbst ist ein Superstar der Klassik. Studium in Graz. Theater in Heidelberg, Bern und Salzburg. Dann der Ruf zum weltberühmten City of Birmingham Symphony Orchestra. Wie einst Sir Simon Rattle und Andris Nelson vor ihr. Mit nur 29 Jahren. Ein Konzert der Superlative. In Wuppertal.


Gabriela Montero: Klavier, Mirga Gražinytė-Tyla: Leitung
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: 1. Klavierkonzert op. 23 in b-Moll, Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90


43/31/15/5 € zzgl. VVK
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Bar Avni M Starowieyska

Die Zweite. Die beliebteste Sinfonie von Johannes Brahms. Mit ihr ist Brahms endgültig als Schöpfer großer sinfonischer Werke angekommen. Den Zuschauer*innen tönt „Blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühler, grüner Schatten“ entgegen, schrieb ein Freund des Komponisten. Die Zweite, ein eher froh gestimmtes Werk. Brahms war eigentlich ein Grübler. Der junge israelische Pianist Tom Zalmanov, geboren 1999, ist Absolvent des Jerusalem Music Centres. Unterrichtet wurde er unter anderem von Menachem Pressler, Angela Hewitt, Emanuel Ax und Jonathan Biss. Bar Avni, seit 2021 Chefdirigentin der Bayer Philharmoniker, hat ihn eingeladen Brahms zweiter Sinfonie eines der bekanntesten Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart voranzustellen. Ein unruhiger, düsterer, fast geheimnis-voller Auftakt, der die Zuhörer*innen in seinen Bann zieht.


Bayer Philharmoniker, Tom Zalmanov: Klavier, Bar Avni: Leitung
Naam Zafran: Parida Nueva, Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert in d-Moll KV466, Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73


22/5 € zzgl. VVK
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Patrick Hahn ©CG Pictures

Georg Kreisler. Ein Ausnahmekünstler. Vor 100 Jahren in Wien geboren. Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts. Er begann ein Musikstudium am Wiener Konservatorium, emigrierte in die USA. Kreisler arbeitete für Charlie Chaplin in Hollywood. In New York schlug er sich als Nachtclubmusiker durch. 1955 kehrte er nach Wien zurück. Doch seine Heimat war für ihn keine mehr. Es zog ihn nach München, Berlin und Basel. Ein Zuhause fand er dort nicht. Patrick Hahn. Österreicher und Reisender wie Kreisler. International gefeierter Shooting-Star am Dirigentenpult. Gefragter Gast bei großen internationalen Klangkörpern und Leiter von Opernproduktionen im In- und Ausland. Bei den Wuppertaler Sinfonikern begeistert er Publikum und Orchester. Mit seiner ansteckenden Lust am Musizieren. Als jüngster Chefdirigent im deutschsprachigen Raum. Seinen Durchbruch verdankt Hahn auch dem Chanson und den Liedern von Kreisler. Deshalb und weil er es einfach liebt, ist Patrick Hahn an diesem Abend nicht Maestro, sondern Sänger und Pianist. Er feiert mit uns das Jubiläum des großen Pianisten, Komponisten, Dichters, Wortspielers und Kabarettisten Georg Kreisler.


Patrick Hahn 
Chansonabend mit Werken von Georg Kreisler


22/5 € zzgl. VVK
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Battle of Styles ©Christoph Seidler

Ballett. Contemporary Dance. Break Dance. Eine einzigartige, ansteckende Dynamik. Eine fesselnde Begegnung voller Überraschungen. Im Battle of Styles braucht es Spontanität, Kreativität und tänzerische Qualität, um zu bestehen. In diesem innovativen Tanzformat treten Tänzer*innen unterschiedlicher Stile und Generationen gegeneinander an. Alles ist improvisiert, nichts einstudiert. Es entsteht ein spannender Dialog, der Tanz und Bewegung als Begegnung und Austausch, als Kommunikation, erlebbar macht. Ästhetisch anmutig und eindrucksvoll. Technisch anspruchsvoll. Am Ende entscheidet eine Jury. Neben der tänzerischen Qualität und der Technik zählt dabei Musikalität, Improvisation und Bühnenpräsenz. Ein Kräftemessen der besonderen Art. Eine Show, die es so nur einmal geben wird.


Dialog in Bewegung – Ballett, Contemporary Dance & Breakdance: wer gewinnt?


22/5 € zzgl. VVK
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Fischer Ivan © Kurcsak Istvan

Direkt rein ins Solo, ohne Orchestervorspiel. Das Konzert fängt einfach an. Revolutionär. Ludwig van Beethoven komponiert sein Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur 1805 als er parallel an seiner fünften und sechsten Sinfonie arbeitet. Vielleicht gilt es als sein größtes. Es ist sicherlich sein schönstes. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 wird als „symphonische Dichtung“ uraufgeführt. 1889. In Budapest. Die überarbeitete Partitur sechs Jahre später schlägt einen Bogen von der Sinfonik Beethovens bis Bruckner. Die Überraschung: naturlaute, volksliederhafte Melodien und groteske Trauermarsch-klänge. Was ganz Neues. Der französische Pianist Alexandre Kantorow und das Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer erwecken diese beiden revolutionären Stücke zum Leben. Kantorow war mit 22 Jahren der erste französische Pianist, der die Goldmedaille beim prestigeträchtigen Tschaikowsky-Wettbewerb gewinnen konnte. Iván Fischer gründete 1983 das Budapest Festival Orchestra. Eines der international erfolgreichsten Orchester weltweit. Aushängeschild der Kulturszene Ungarns.


Alexandre Kantorow: Klavier, Iván Fischer: Leitung
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, Gustav Mahler: 1. Sinfonie in D-Dur


43/31/15/5 € zzgl. VVK
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©iStock

Einfühlsame Lieder mit hinreißenden Texten der verstorbenen Kleinkunstpreisträgerin Christiane Weber. Fantasievolle Figuren. Von den Musiker*innen zum Leben erweckt. Ein Mitsing-Konzert für Kindergartengruppen. Liedtexte und Noten vorab erhältlich.


Filipina Henoch: Gesang, Markus Kötter: Gitarre


5 € zzgl. VVK
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Ansprechpartnerin für die kostenlose Teilnahme von Kindergärten und Schulen: carolin.sturm@bayer.com

Tamara Lukasheva ©Annette Etges

Die Perle des schwarzen Meeres. Odessa in der Ukraine. Der Pianist und Komponist Vadim Neselovskyi und seine Duo-Partnerin Tamara Lukasheva. Dort geboren und aufgewachsen. Unabhängig voneinander führte ihr Weg sie nach Deutschland. Vadim Neselovskyi zog es weiter in die USA. Er studierte am Berklee College und dem Monk Institute. Arbeitet als Pianist und Arrangeur unter anderem mit Gary Burton zusammen. Seine musikalischen Weggefährten: Lee Konitz, Randy Becker, Julian Lage, George Benson, John Zorn. Mittlerweile leitet er seine eigene Band. In New York. Seiner Wahlheimat. Tamara Lukasheva studierte erst in Odessa, dann in Köln an der Hochschule für Musik und Tanz. Sie gilt als aufsteigender Stern der europäischen Jazz-Szene. 2017 gewinnt sie den Neuen Deutschen Jazz Preis Mannheim, 2018 wird sie von der Stadt Köln mit dem Horst und Gretl Will Stipendium für Jazz und Improvisierte Musik ausgezeichnet. 2021 mit dem WDR-Jazzpreis. Die Stücke des Duos sind fast ausschließlich eigene. Hochvirtuos. Mit spielerischer Leichtigkeit. Von der liedhaften Lyrikvertonung bis zum textlosen Parforceritt. Mit aller Kraft durch Tempi, Metren und Register.


Tamara Lukasheva: Gesang, Vadim Neselovskyi: Klavier
Jazzabend


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Gustav Peter Wöhler ©Jeanne Degraa

Komposition oder Lautgedicht? Für John Cage ziemlich klar: die Ursonate ist vom musikalischen Standpunkt primitiv. Kurt Schwitters hat sie mit allerlei Ironie und Feinsinn geschaffen. In ihr entsteht Klang aus der Phonetik der Sprache, von jeglichem Assoziationswert befreit. Das abstrakte Buchstabenpoem „fmsbwtözäupggiv?mü“ seines Freundes Raoul Hausmann hatte ihn 1921 dazu inspiriert. Die Ursonate: Eine Anti-Sonate, die den vorherrschenden bildungsbürgerlichen Diskurs auf spielerische Art dekonstruiert. Aus den Scherben entsteht Neues. Ein Work in Progress ohne letztgültige Form, ein Werk im Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Avantgarde. 100 Jahre später setzen Luise Enzian und Kaan Bulak gemeinsam mit Schauspielstar Gustav Peter Wöhler die Scherben neu zusammen; im Verständnis von Vergangenem, mit bekanntem Instrumentarium, im Kontext des Hier und Jetzt. Eine Dekonstruktion, die ebenfalls nicht versucht ihre eine Form zu finden. Ein Work in Progress zwischen Einst und Heute. Kunst im Spiegel ihrer jeweiligen Zeiten.


Gustav Peter Wöhler: Rezitation, Luise Enzian: Barockharfe, Kaan Bulak: Elektronik
Kurt Schwitters: Die Ursonate, Improvisationen und mehr


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Minguet colour  ©Frank Rossbach

Mozarts Requiem. Eher ein Werk des Trosts als des Schmerzes. Bekannt, doch eigentlich nur ein Fragment. Umrankt von Mythen. Nach dem Tod Mozarts hat es sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendet. Mozart hatte ihn auf dem Totenbett instruiert. Peter Lilienthal übersetzt dieses Werk im 19. Jahrhundert, damit es auch in kleineren Hauskonzerten gespielt werden kann. Das Requiem soll in Italien bekannter werden. Rein Instrumental. Die Grenze zwischen Publikum und Bühne verschwimmt. Eine Totenklage ohne Pauken und Trompeten. Dafür noch näher am Rezipienten. Wolfgang Rihm ist einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Er feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Mehr als 400 Werke hat er komponiert. Das Streichquartett Nr. 13 markiert in knapp 20 Minuten Länge den Bruch zwischen Original und Bearbeitung in Mozarts Requiem. Rihm möchte, dass seine Werke für sich stehen. Ohne Erklärung. Ohne Deutung. Komponiert aus der Tradition und der Entwicklung der Musik hinein in die Gegenwart. Selbstbewusst und frei von ästhetischen Dogmen. Denn jede Zeit hat ihre Musiken.


Ulrich Isfort: 1. Violine, Annette Reisinger: 2. Violine, Aida-Carmen Soanea: Viola, Matthias Diener: Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart/Peter Lichtenthal: Requiem KV 626, Wolfgang Rihm: 13. Streichquartett


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Anne Sofie von Otter  © Mats Bäcker

Sie singt Opern, gibt Liederabende, singt Sakralmusik und unternimmt Ausflüge ins folkloristische Sujet. Vom Barock bis zur Moderne, von schwedischen Volksliedern bis zu Popsongs. Kaum eine Sängerin hat solch ein Repertoire. Solch eine Breite und Verschiedenartigkeit wie Anne Sofie von Otter. Geboren in Stockholm, verbringt sie als Tochter eines Diplomaten ihre Jugend in Bonn und London. 2015 wird ihr Album „Douce France“ mit dem Grammy ausgezeichnet. 2016 interpretiert sie mit dem Streichquartett Brooklyn Riders Musik von Colin Jacobsen, Caroline Shaw, John Adams, Nico Muhly, Björk, Sting, Kate Bush und Elvis Costello. Ein Programm mit Auftritten in den großen Musikzentren der Welt. Die Zusammenarbeit setzen Anne Sofie von Otter und die Brooklyn Riders fort. Mit Liedern von Franz Schubert und Rufus Wainwright. Auf ihrer Tournee machen sie Halt in Leverkusen. Zum ersten Mal überhaupt. Für die Aufführung haben sie unter anderem „Drei Englische Walzer“ im Repertoire. Einfach einmalig.


Anne Sofie von Otter: Mezzosopran, Brooklyn Rider String Quartet: Johnny Gandelsman, 1. Violine; Colin Jacobsen, 2. Violine; Nicholas Cords, Viola; Michael Nicolas, Violoncello
Mit Werken von Franz Schubert und Rufus Wainwright


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Jakob Manz ©Rainer Ortag

Eine Uraufführung. Ein Konzert im städtischen Kulturhaus in Bitterfeld-Wolfen. Bayer Kultur unterstützt die Künstler*innen der stARTacademy in vielfältiger Weise. Jakob Manz ist seit 2021 stART-Musiker. Er trat auf bei den Leverkusener Jazztagen und im Prime Time Theater Berlin. Engagiert sich für die Outreach-Projekte von Bayer Kultur für Kinder und Jugendliche. Der Komponist und Schlagzeuger Michael Wertmüller schrieb ein Werk eigens für ihn. Wertmüller selbst gab als Jazzmusiker weltweit Konzerte, arbeitete mit dem bedeutenden Theaterregisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Das Stück: eine Weltpremiere. Nicht nur für Manz. Gemeinsam mit dem renommierten Mandelring Streichquartett lotet Jakob Manz Grenzen aus, zwischen Jazz und Neuer Musik und wagt sich an Alphonse Stallaert. Wenig bekanntes Repertoire. Bitterfeld. Es lohnt sich.


Jakob Manz: Saxophon, Mandelring Quartett: Sebastian Schmidt, 1. Violine; Nanette Schmidt, 2. Violine; Andreas Willwohl, Viola; Bernhard Schmidt Violoncello
Joaquin Turina: Oración del Torero, Michael Wertmüller: URAUFFÜHRUNG, Alphonse Stallaert: Quintett für Saxophon und Streichquartett, Antonin Dvorák: Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches“


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Wildes Holz ©Johannes Gramm

Gemeinsam ein Instrument erlernen: die Blockflöte. Beteiligte Schulklassen kommen zusammen und musizieren mit Jakob Manz und den Musikern von Wildes Holz. Klassenverbände erhalten Instrumente und Lernmaterial im Vorfeld. 


Tobias Reisige, Jakob Manz: Blockflöten, Markus Conrads: Kontrabass, Mandoline; Johannes Behr: Gitarre


5 € zzgl. VVK
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Ansprechpartnerin für die kostenlose Teilnahme von Kindergärten und Schulen: carolin.sturm@bayer.com

Philippe Kratz ©Giacomo Bruno

Zwei Tänzer*innen. Eine Kirche. Die Bewegungen heben die Musik in eine neue Dimension. O Domina Nostra. Ein Stück des weltberühmten, polnischen Komponisten Henryk Górecki. Seine Musik ist sakral, voller Spiritualität. Manche sagen sogar esoterisch. Górecki war strenggläubig. Patin für O Domina Nostra ist die schwarze Madonna von Jasna Gora. Philippe Kratz, international gefeiert Choreograph und stARTacademy-Alumnus, setzt sich intensiv mit diesem Stück auseinander. Seine Choreografie kreiert er exklusiv für das stARTfestival. Durch seine Inszenierung wird der Kirchraum zur Erlebnisfläche. Dazu ausgewählte französische und tschechische Werke der Spätromantik und Moderne, gespielt von Rolf Müller an der Orgel und gesungen von der international bekannten Sopranistin Christiane Karg, machen diesen Abend einzigartig. Eine Melange aus Körper, Stimme und Orgel. Anmutig und nicht wirklich von dieser Welt.


Christiane Karg: Sopran, Tänzer*innen, Philippe Kratz: Choreographie, Rolf Müller: Orgel
Henryk Mikołaj Górecki: O Domina Nostra, op. 55 und mehr


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Nico and the Navigators ©Falk Wenzel

Wie leben wir mit dem Wissen, dass wir sterben müssen? Kann man den Abschied üben? Sollte der Tod ein Fest sein? Oder besser schon das Leben ein Tanz auf dem Vulkan? Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens. Lebensrausch und Totentanz. Die Uraufführung, eine Fortsetzung des erfolgreichen Formats der inszenierten Konzerte von Nico and the Navigators. Erst im Konzerthaus Berlin, dann beim stARTfestival von Bayer Kultur. Eine Ausnahme. Stille und rauschhafte Momente. Eine lebendige, musikalische Debatte mit Musik von Bach über Leonard Cohen hin zu Rufus Wainwright und anderen. Zwei Tänzer*innen, mal Begegnung in ekstatischen Totentänzen, mal geheimnisvolle Macht der Endlichkeit. Ihnen begegnen die gefeierten Solisten in traurigen, lakonischen und rauschhaften Szenen. Der Klang: ein breites Spektrum zwischen Barock und Pop, Kunstlied und Quodlibet. Die Instrumente bekannt besetzt an Geige, Kontrabass und Schlagzeug. Matan Porat, übernimmt die Leitung vom Flügel aus. Einen Teil der Musik hat er bearbeitet. Kunstvoll. Hintergründig.


Nicola Hümpel: Künstlerische Leitung, Matan Porat: Musikalische Leitung
Niemand stirbt in der Mitte seines Lebens – Lebensrausch und Totentänze


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Bar Avni Pallentin ©Agnete Schlichtkrull

„Oh, wie schön du schläfst, Elfenkönigin. Darauf habe ich gewartet. Das hier ist meine letzte Zutat zu diesem Zaubertrank. Hihi! Ein magisches Tuch. Schlafe nur. Aber wenn du erwachst, dann sollst du dich verlieben, wie du dich noch nie verliebt hast und zwar in das erste Wesen, dass du sehen wirst. Oh, ja! Ganz egal was es ein wird. Ob Tier, ob Mensch. Ob Fee, oder Baum. Deine Liebe soll grenzenlos sein.“ Ups, da hat Puck sich wohl vertan. Erst verzaubert er Lysander, dann Demetrius. Das macht alles nur noch schlimmer. Helena hat jetzt gleich zwei Verehrer. Hermia keinen und die Elfenkönigin Titania mag den Tischler, doch dessen Kopf hat Puck in einen Esel verwandelt. Ein heilloses Durcheinander. Ob Puck da wohl wieder rauskommt?! Ein Sommernachtstraum. Die weltbekannte Komödie von Shakespeare. Grundlage für Felix Mendelssohn Bartoldys Schauspielmusik. Valeria Wilhelm und Marc Schwämmlein entführen große und kleine Zuhörer*innen auf eine poetische Reise. Zum Elfenkönig Oberon, zur Feenkönigin Titania, zu Puck und all den anderen geheimnisvollen Märchenwesen.


Valerie Wilhelm Gesang, Marc Schwämmlein Gesang; Bayer Philharmoniker, Bar Avni: Leitung
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum in einer Fassung von Marc Schwämmlein


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Es ist uns ein Festival!

2021 hat Bayer Kultur ein neues Kapitel in der 100-jährigen Geschichte der unternehmenseigenen Kunst- und Kulturförderung aufgeschlagen. In 2022 soll es nun endlich live und in Farbe weitergehen. Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm aus genreübergreifenden Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder.