stARTfestival

Das stARTfestival 2023

Logo of stART festival with Fatma Said

Auch in der kommenden Ausgabe zeigt Bayer Kultur spannende Konzerterlebnisse, packende Aufführungen und inspirierende Künstler*innen. In unserer Heimspielstätte, dem Erholungshaus in Leverkusen, im Opladener Scala, an den Bayer Standorten Wuppertal und Berlin und ganz nahe an Bitterfeld: in Leipzig. Einzigartiges und selten Gehörtes. Immer live und unverstellt.

Was? Wann? Wo? **stARTfestival-Termine 2023**

Spanische Nacht © istock
Spanische Nacht © istock

Das diesjährige Eröffnungsfest verzaubert Sie mit dem Charme lauer, spanischer Sommernächte. Paella, Tapas, Churros. Zusammensitzen, gutes Essen, ausgelassene Gespräche. Ein angenehmes Durcheinander zu spanischer Musik. Familiär und gemütlich. Dazu ein Glas Rotwein. Wir lauschen den Rhythmen auf der Gitarre, dem Klang von Kastagnetten. Flamenco. Feurig und mitreißend. Wir feiern einen ausgelassenen Abend, ganz traditionell und mit viel Tanz. stART Olé.

Giorgi Gigashvili © T. Sorvillo L. Guadagnini
Georgi Gigashvili © T. Sorvillo L. Guadagnini

Traditionell. Spannend. Kein Gegensatz, sondern Möglichkeit. Für unseren neuen stART-Künstler Giorgi Gigashvili selbstverständlich. Der junge, georgische Pianist ist ein musikalischer Allrounder. Er kann mindestens so gut singen, wie er Klavier spielt. Zusammen mit seiner Band Tsduneba verbindet Gigashvili die Tradition georgischer Volkslieder mit einer eigenen musikalischen Sprache. Eine Übersetzung und logische Weiterentwicklung. Einflüsse aus Hip-Hop, Jazz, Pop und Funk. Mit MIDI-Controller. Dazu eigene Kompositionen. Von der Tradition beeinflusst. Im Hier und Jetzt entwickelt. Zwischen altbewährt und ungewohnt.

Giorgi Gigashvili Gesang, Klavier
Tsduneba:
Nikala
E-Gitarre, MIDI-Controller
Janngo Gesang
Nini Gesang
Margvela Schlagzeug
Mariam Bass

 

Eigenkompositionen und Bearbeitungen von Giorgi Gigashvili

 

Giorgi Gigashvili ist ab 2023 Künstler der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Giorgi Gigashvili Homepage

Fatma Said © James Bort (white)
Fatma Said © James Bort

Nicht weniger als ein Statement für die Kunst. Zwei junge stART-Künstlerinnen, verbunden durch die Liebe zur Musik. Bayer Kultur bringt die Sopranistin Fatma Said und die Dirigentin Bar Avni zusammen. Gemeinsam mit den Bayer-Philharmonikern bringen sie die Lebendigkeit der Mendelssohn‘schen Lieder zum Leuchten. Emotional und mit hinreißender Klarheit. Bekannte Melodien in der Orchestrierung von Siegfried Matthus. In dieser Form selten aufgeführt. Eingerahmt von „Music for Strings“ von Ben-Haim und „Will the river flow forever“ von Sherif Mohie El Din. Die Noten von El Din kommen direkt aus Kairo. Europäische, israelische und arabische Traditionen vereint. Musik als universelle Sprache. Ein magisches Erlebnis mit geballter Frauenpower.

Fatma Said Sopran
Bayer-Philharmoniker
Bar Avni Leitung

 

Paul Ben-Haim: „Music for Strings“ (Auszüge)
Arnold Schönberg: „Verklärte Nacht“
Sehr langsam
Breiter
Schwer betont
Sehr breit und langsam
Sehr ruhig

Sherif Mohie El Din: „Will the river flow forever?“
12 Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy für hohe Singstimme und Orchester in einer Bearbeitung von Siegfried Matthus
Auf Flügeln des Gesangs op. 34 Nr. 2, Text: Heinrich Heine
Neue Liebe „in dem Mondenschein im Walde“ op. 19 a Nr. 4, Text Heinrich Heine
Lied ohne Worte – Allegretto grazioso
Gruß „Leise zieht durch mein Gemüt“ op. 19a Nr. 5, Text: Heinrich Heine
Reiselied „Der Herbstwind rüttelt die Bäume“ op. 34 Nr. 6, Text: Heinrich Heine
Lied ohne Worte – Allegro die molto
Pagenlied „Wenn die Sonne lieblich schiene“ o.O., Text: Joseph von Eichendorff
Lied ohne Worte – Adagio
Schilflied „Auf dem Teich, dem regungslosen“ op. 71 Nr. 4, Text: Nikolaus Lenau
Der dunkle Mond „Mein Herz ist wie die dunkle Nacht“ op. 86 Nr. 5, Text: Emanuel Geibel
Lied ohne Worte – Andante con moto
And’res Maienlied (Hexenlied) „Die Schwalbe fliegt, der Frühling siegt“ op. 8 Nr. 8, Text Ludwig Christoph Heinrich Hölty

 

Fatma Said und Bar Avni sind Künstlerinnen der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Fatma Said Homepage

Bar Avni Homepage

Julian Steckel © Marco Borggreve
Julian Steckel © Marco Borggreve

Barbers „Adagio for Strings“. Das vielleicht traurig-schönste Werk des 20. Jahrhunderts. Mit Kompositionen von Bartók, Weinberg und Britten. Bartóks rumänische Volkstänze: inspiriert von Ungarn und der Puszta. Mit viel Feuer und Leidenschaft. Lebendige, packende Musik. Dazu Weinbergs „Concertino“ und Brittens „Simple Symphony“: düstere Klänge kontrastiert mit unbeschwerten Kindheitserinnerungen. Der bekannte Cellist Julian Steckel und das dogma chamber orchestra machen diesen Abend zu einem wunderbaren, musikalischen Statement. Unterhaltsam und spannend für das Publikum. Besonders durch die Unmittelbarkeit, mit der musiziert wird. Im Stehen, im Dialog mit dem Publikum. Mit Kraft und Können. Oder in den Worten des dogma chamber orchestra: „pure music, no bullshit“.

Julian Steckel Violoncello
dogma chamber orchestra

 

Samuel Barber „Adagio for Strings“
Mieczysław Weinberg „Concertino“ für Violoncello und Streicher
Adagio
Moderato
Allegro – Cadenza
Allegro

Béla Bartók rumänische Volkstänze (Auswahl) bearbeitet für Violoncello und Streicher
Gavin Bryars „In Nomine“
Benjamin Britten “Simple Symphony, Op. 4”
I. Boisterous Bourrée
II. Playful Pizzicato
III. Sentimental Sarabande
IV. Frolicsome Finale

 

Über die Künstler*innen

Julian Steckel

dogma chamber orchestra

Anthony Roth Costanzo © Matthu Placek
Anthony Roth Costanzo © Matthu Placek

Barockmusik kombiniert mit Minimal Music: Händel und Glass. Ganz nach dem Geschmack des stARTfestivals. Im Wechsel große Kunst. Mutig. Mit nichts vergleichbar. Counter-Tenor Anthony Roth Costanzo traut sich. Er bringt Händels Arien in Bezug zu Glass’ Liedern. Roth als vielseitiger Künstler mit cleveren, eigenen Ideen. In den USA ein Megastar, in Europa ein Rising Star. Musikalisch überragend. Begleitet wird er von l’arte del mondo, orchestra in residence bei Bayer Kultur. Ein Original-Klang-Ensemble, das auf historischen Instrumenten spielt. Der Barockmusik sehr nahe. Der Musik von Philip Glass eigentlich nicht. Für die Zusammenarbeit trauen auch sie sich. Wir sind Feuer und Flamme.

Anthony Roth Costanzo Gesang
l’arte del mondo, orchestra in residence von Bayer Kultur
Werner Ehrhardt Leitung

 

Georg Friedrich Händel "Inunano fratel... Stille Amare" aus Tolomeo
Philip Glass Liquid Days
Georg Friedrich Händel “Rompo i lacci”, aus Flavio
Philip Glass New York
Georg Friedrich Händel “Lascia ch'io pianga mia cruda sorte” aus Rinaldo
Philip Glass In The Arc Of Your Mallet
Georg Friedrich Händel „Vivi tiranno“, aus Rodelinda
Philip Glass How All Living Things Breathe
Georg Friedrich Händel „ Pena tiranna io sento“ aus Amadigi di Gaula
Philip Glass The Encounter

 

Seit 2010 ist l’arte del mondo orchestra in residence bei Bayer Kultur.

 

Über die Künstler*innen

Anthony Roth Costanzo

l’arte del mondo

German Brass © Sony
German Brass © Sony

Brass trifft auf symphonische Blasmusik. Traditionell und dabei eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten. Das Bayer-Blasorchester ist riesig. Rund 80 Menschen machen gemeinsam Musik. Unglaublich motiviert, mit viel Enthusiasmus. Zusammen mit German Brass entwickeln sie eine neue musikalische Sprache, lassen sich von den Profis inspirieren. German Brass. Das sind die besten Blasmusiker aus Orchestern in ganz Deutschland. Eine Zusammenarbeit mit Weltstars. Eine tolle Plattform für den ehemaligen Werksverein. Neben den gemeinsam erarbeiteten Stücken zeigt jeder Klangkörper für sich, was er kann. Wir hören Highlights der deutschen Brassmusik. Etwas Besonderes. Etwas für alle.

Bayer-Blasorchester Leverkusen
German Brass:
Matthias Höfs, Uwe Köller, Werner Heckmann, Christoph Baerwind
Trompete
Alexander Erbrich-Crawford, Fritz Winter Posaune
Uwe Füssel Bassposaune
Wolfgang Gaag, Klaus Wallendorf Horn
Stefan Ambrosius Tuba

 

Bearbeitungen für Brass-Ensemble und Blasorchester

 

Über die Künstler*innen

German Brass

Bayer-Blasorchester Leverkusen

Julia Bullock © Allison Michael Orenstein
Julia Bullock © Allison Michael Orenstein

Wenn die Bühne zum Gesamtkunstwerk wird. Harawi. Der Quechua-Ausdruck für ein Liebeslied, das mit dem Tod der Liebenden endet. Auch in Olivier Messiaens gleichnamigem Liederzyklus ist es die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Ein Stück, das uns mit seiner Wucht fast erschlägt und dann doch in seinen Bann zieht. Einnehmend und sehr intim. Die Choreografie von Bobbi Jene Smith und Or Schraiber im Zusammenspiel mit der Sopranistin Julia Bullock. Frei und von der Musik inspiriert komplettieren die Tänzer*innen die Explosion aus Klangfarben und Assoziationen. Ein Dialog, der den Zwiespalt, die Zerrissenheit Messiaens zwischen zwei Frauen sichtbar macht. Assoziativ. Klanglich. Verrückt.

Zack Winokur Regie

Bobbi Jene Smith Choreografie
Julia Bullock Sopran

 

Conor Hanick Klavier
Bobbi Jene Smith Tanz

Or Schraiber Tanz
Carlos Soto Kostüm-Design

John Torres Licht-Design
Mark Grey Sound-Design

Cath Brittan Produzent

Olivier Messiaen: „Harawi“

 

Über die Künstler*innen

Julia Bullock

Bobbi Jene Smith

Or Schraiber

Vladimir Jurowski © Simon Pauly
Vladimir Jurowski © Simon Pauly

Es gibt etwas zu feiern: 100 Jahre Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Der Auftrag damals wie heute: Musik allen Menschen zugänglich machen. Urdemokratisch. Auf musikalisch hohem Niveau. Der Auftakt fulminant. Modest Mussorgsky: ein kurzes Stück, pompös und lautstark. Danach Schostakowitschs zweites Cellokonzert, gespielt von Truls Mørk, einem der herausragendsten Cellisten unserer Zeit. Der Höhepunkt: Prokofjews 3. Sinfonie „Der feurige Engel“. Im Ursprung eine mittelalterliche Quatschgeschichte von Dämonen, sexueller Besessenheit, Teufelsanbetung und Massenhysterie. Bei Prokofjew ganz wuchtig, brutal. So monumental, dass die Kronleuchter wackeln. Ein musikalisches Feuerwerk in einem der akustisch besten Konzertsäle Europas. Ein großer Abend, den man nicht verpassen darf.

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Truls Mørk, Violoncello

Vladimir Jurowski, Dirigent

 

Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge op. posth.

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126

I. Largo

II. Allegretto

III. Allegretto

Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 44 "Der feurige Engel"

Moderato

Andante

Allegro agitato

Andante mosso – Allegro agitato

 

Über die Künstler*innen

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Bundesjugendbalett © Kiran West
Bundesjugendbalett © Kiran West

Verfolgt. Getötet. Vergessen? Wer waren die Tänzer*innen, die während der NS-Zeit umgekommen sind oder ein Berufsverbot bekommen haben? John Neumeier, Ballett-Legende und wahrscheinlich bedeutendster Tänzer und Choreograf der Welt, widmet sich diesen Fragen gemeinsam mit den Tänzer*innen des Bundesjugendballetts. Verschiedene Handlungsstränge und Biografien. Collagenartig verwoben. Fesselnd. Lebendig. Weil Text, Tanz, Bühnenbild und Musik zusammenwirken. Sie bringen uns das Leben dieser Menschen, das Leid, die Verfolgung, den Tod nahe. Auch mit Ironie und Humor. Niemals zu schwer. Respektvoll. Neumeier und die Balletttänzer*innen schaffen es nicht nur den Menschen eine Stimme zu geben. Sie geben ihnen die Bühne zurück.

John Neumeier Konzept, Regie, Choreografie & Ausstattung

 

Raymond Hilbert Zusätzliche Choreografie

Ralf Stabel Wissenschaftliche Beratung & dramaturgische Mitarbeit

 

Roger Irman Realisation Beleuchtung

Sonja Kraft Mitarbeit Kostüm

Jay Gummert, Marshall McDaniel Musikalische Leitung

Peter Schmidt Ausstellung

 

Bundesjugendballett:

Lormaigne Bockmühl
Almudena Izquierdo
Ayumi Kato
Milla Loock
Kieren Bofinger
Giuseppe Conte
Moisés Romero
João Vitor Santana

 

„Die Unsichtbaren“

 

Das Bundesjugendballett wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und war bis 2018 Teil der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Das Bundesjugendballett

Uri Caine © Bill Douthart
Uri Caine © Bill Douthart

Cool. Ganz lässig. Der große Richard Wagner, entstaubt vom bekannten Jazz-Pianisten Uri Caine. Begleitet von Quatuor Agate, dem bekannten, französischen Streichquartett. Eine Hommage an Wagner, aber mal ganz anders. Mit Leichtigkeit und Witz, mit viel Jazz und Charme, in Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre. Wagner: nicht so herrlich, nicht so groß, nicht so mächtig. Uri Caine gibt ihm eine neue Lesart. Immer mit gebührendem Respekt. Aber bodenständig und nahbar. Einfach mal leicht. Wagner wie man ihn noch nie gehört hat, aber unbedingt mal hören muss. Der Walkürenritt auf dem Schifferklavier. Wagner zum Mitschunkeln.

Uri Caine Klavier

Samuele Telari Akkordeon

Quatuor Agate:

Adrien Jurkovic Violine

Thomas Descamps Violine

Raphaël Pagnon Viola

Simon Iachemet Violoncello

„Wagner e Venezia“

Richard Wagner in einer Bearbeitung von Uri Caine Liebestod (Tristan und Isolde)

Ouvertüre (Tannhäuser)

Ouvertüre (Lohengrin 3. Akt)

Prelude (Tristan und Isolde)

Ouvertüre (Die Meistersinger von Nürnberg)

Der Ritt der Wallküren

Ouvertüre (Lohengrin 1. Akt)

 

Über die Künstler*innen

Uri Caine Homepage

Benjamin Schäfer © Dovile Sermokas
Benjamin Schäfer © Dovile Sermokas

Zwei Welten prallen aufeinander. Jazz und das klassische Cello. Unüblich. Anders. Valentin Radutiu zeigt uns, wie viel Jazz im Cello steckt: mal als Bass, mal als Gitarre, und natürlich als Stimme. Das klassische Cello: leicht und unterhaltsam. Zusammen mit seinem ehemaligen stARTacademy-Kollegen Benjamin Schäfer spielt er ein Programm, das sie gemeinsam aufgenommen haben. Die Stimmung ist geprägt vom Great American Songbook. Zwei Musiker, die sich gut kennen, haben einfach Spaß an der Musik. Sie lassen sich leiten von ihrem Gespür. Von der Ästhetik in der Musik, die sie beide fasziniert. Musikalisch und emotional.

Valentin Radutiu Violoncello

Benjamin Schäfer Klavier

 

Bearbeitungen und Eigenkompositionen von Benjamin Schäfer und Valentin Radutiu

 

Valentin Radutiu und Benjamin Schäfer sind ehemalige Künstler der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Valentin Radutiu

Benjamin Schaefer

Giorgi Gigashvili © T. Sorvillo L. Guadagnini
Georgi Gigashvili © T. Sorvillo L. Guadagnini

Kontrastreich. Spannend. Ein anspruchsvolles Programm. Giorgi Gigashvili hat den Abend ganz bewusst so gestaltet. Der junge Georgier ist ein technisch brillanter Pianist. Gefördert von Martha Agerich. Er beherrscht nicht nur das klassische Repertoire, aber gerade hier findet er die größten Herausforderungen. Die Sonate in h-Moll von Liszt zählt dazu. Ein Koloss. Der Fingersatz, eine Herausforderung. Beeindruckend. Die „Kreisleriana“ von Schumann. Eine Explosion an Stimmungsumschwüngen und Brüchen. Typisch Romantik. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Doch das Werk schlägt einen großen Bogen. Eine verbindende Linie, die es herauszuarbeiten gilt. Das Ergebnis: ein Kontrast zwischen beiden Werken. Ungewöhnlich. Gekonnt.

Giorgi Gigashvili Klavier

 

Robert Schumann: „Kreisleriana“ op. 16

1. Äusserst bewegt

2. Sehr innig

3. Sehr aufgeregt

4. Sehr langsam

5. Sehr lebhaft

6. Sehr langsam

7. Sehr rasch

8. Schnell und spielend

Franz Liszt: Klaviersonate in h-Moll S 178

1. Lento assai - Allegro energico

2. Grandioso - Rezitativ - Andante sostenuto - Quasi adagio - Allegro energico

3. Andante sostenuto - Allegro moderato

4. Andante sostenuto - Lento assai

 

Giorgi Gigashvili ist ab 2023 Künstler der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Giorgi Gigashvili Homepage

Hauschka © Carsten Sander
Hauschka © Carsten Sander

Geplant. Improvisiert. Alles passiert im Augenblick. Geleitet vom Moment. Ein Programm, das die Klanglichkeit in den Vordergrund stellt. Genau das kann Hauschka am besten. Seine Musik: oscarnominiert. Hauschka präpariert für sein Spiel einen Flügel mit Dingen aus dem Alltag. Essstäbchen, Alufolie, Tischtennisbälle, Radiergummis. Die Liste ist lang. Das Ergebnis: ganz ungewöhnlich und unbekannt. Das traut man einem Flügel nicht zu. Diese Klänge entführen in Welten, die man sich wahrscheinlich nur bedingt vorstellen kann. Das Spannende: die Lust am anders sein, die Lust am Ausprobieren, die Lust am Improvisieren. Faszinierend. Frech.

Hauschka Präpariertes Klavier

Support: Rike Huy Trompete, Elektronik

 

Eigenkompositionen

 

Rike Huy ist eine Künstlerin der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Hauschka Homepage

Rike Huy Homepage

Manz Jakob © Carsten Göke
Manz Jakob © Carsten Göke

Saxophon, Streicher, Stimme. Eine ungewöhnliche Besetzung. Unüblich und ausdrucksstark. Nicht nur die Solistin ist gefordert. Ganz tief, ganz hoch. Auch Jakob Manz bewegt sich außerhalb seiner Komfortzone. Als Jazz-Saxophonist spielt er mit dem international renommierten Mandelring Quartett. Eine Chance, Gewohntes zu verlassen. Michael Wertmüller hat das Stück eigens für Manz komponiert. Basierend auf einem Gedicht von Wolfgang Hilbig. Komponiert mit Anleihen aus dem Jazz. Mit wunderbaren Momenten eines klassischen, romantischen Streichquartetts. Stellenweise expressionistisch. Ein Werk, das zuvor auf einer kleinen Bühne in Bitterfeld uraufgeführt wurde, geht auf die Reise. Umrahmt von Werken von Stallaert und Dvořák. Ein Gänsehaut-Abend.

 

Jakob Manz Saxophon

Caroline Bruker Sopran

 

Mandelring Quartett:

Sebastian Schmidt Violine

Nanette Schmidt Violine

Andreas Willwohl Viola

Bernhard Schmidt Violoncello

 

Michael Wertmüller „Palimpsest“ (Auftragskomposition für Saxophon, Stimme und Streichquartett)

Alphonse Stallaert Quintett für Saxophon und Streichquartett

1. Allegro

2. Andante

3. Adagio – Allegro

Antonin Dvořák: Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches“

1. Allegro ma non troppo

2. Lento

3. Molto vivace

4. Finale. Vivace ma non troppo

 

Jakob Manz ist ein Künstler der Bayer Kultur stARTacademy

 

Über die Künstler*innen

Jakob Manz Homepage

Mandelring Quartett Homepage

Caroline Bruker Homepage

Dominik Wagner © Maria Frodl
Dominik Wagner © Maria Frodl

Klassisch, aber anders. Das Projekt: eigens für das stARTfestival zusammengestellt. Franz Schubert im Mittelpunkt. Seine Lieder, sein größtes Vermächtnis. Der Blick auf ihn fällt heute durch andere Brillen. Der Abend beginnt mit dem Kontrabass. Kein klassisches Solo-Instrument. Der Solist Dominik Wagner nutzt es als Stimme. Geht an seine Grenzen. Im doppelten Sinne. Kreativ und hoch virtuos. Schubert. Aber nicht so, wie wir ihn kennen. The Erlkings stehen ihm da in nichts nach. Im Gegenteil. Die Besetzung, fast absurd: Schlagzeug, Tuba, Gitarre, Vibraphon. Sie kultivieren das Lied, aber komplett unklassisch. Oft in englischer Übersetzung. Auf jeden Fall frei von Konventionen. Sie präsentieren Schubert wie sie ihn sehen, hören, denken. Es kommt leicht daher. Eher ein Clubabend als ein klassisches Konzert. Stürmisch und mutig.

Dominik Wagner Kontrabass

Beatrice Berrut Klavier

 

The Erlkings:

Bryan Benner Bariton, Gitarre

Ivan Turkalj Violoncello

Simon Teurezbacher Tuba

Thomas Toppler Percussion, Vibraphon

 

Franz Schubert: Sonate a-Moll für Arpeggione bzw. Kontrabass und Klavier, D 821

1. Allegro moderato

2. Adagio

3. Allegretto

Schubert-Lieder Bearbeitungen für Kontrabass und Klavier

„Auf dem Wasser zu singen”

“Die Forelle”

“Erlkönig” u.a.

 

Über die Künstler*innen

The Erlkings Homepage

Dominik Wagner Homepage

Christiane Karg © Gisela Schenker
Christiane Karg © Gisela Schenker

Urmenschlich. Tief. Es geht um die existentiellen Fragen. Schumann, Mendelssohn, Brahms in der Bearbeitung von Aribert Reimann. Die Lieder bleiben was sie sind und werden noch größer. Tiefer. Besser wahrnehmbar. Mit einer ganz anderen Farbigkeit. Einer Übersetzung in eine Vielschichtigkeit, die das junge Aris Quartett auf höchstem Niveau spielt. Die Stimme von Christiane Karg. Berührend. Fast anklagend. Scheinbar singen Instrumente und Sängerin einander zu. Das Publikum wird in den Bann gezogen und kann sich nicht wehren. Ein tiefgründiger Abend, der unter die Haut geht.

Christiane Karg Sopran

 

Aris Quartett:

Anna Katharina Wildermuth, Noémi Zipperling Violine

Caspar Vinzens Viola

Lukas Sieber Violoncello

 

Robert Schumann: Sechs Gesänge op. 107 (arr. Aribert Reimann)

I Herzeleid

II Die Fensterscheibe

III Der Gärtner

IV Die Spinnerin

V Im Wald

VI Abendlied

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80

1. Allegro vivace assai – Presto

2. Allegro assai

3. Adagio

4. Finale. Allegro molto

Johannes Brahms:

Fünf Ophelia-Lieder (arr. Aribert Reimann)

I Andante con moto „Wie erkenn' ich dein Treublieb“

II Andante „Sein Leichenhemd weiß wie Schnee“

III Allegretto „Auf morgen ist Sankt Valentins Tag“

IV Andante „Sie trugen ihn auf der Bahre bloß“

V Andante con moto „Und kommt er nicht mehr zurück?“

Felix Mendelssohn Bartholdy: „… oder soll es Tod bedeuten?“ (für Sopran und Streichquartett, arr. und mit sechs Intermezzi verbunden von Aribert Reimann)

Leise zieht durch mein Gemüt op. 19a,5

Intermezzo I

Der Herbstwind rüttelt die Bäume op. 34,6

Intermezzo II

Über die Berge steigt schon die Sonne op. 27,2

Intermezzo III

Auf Flügeln des Gesanges op. 34,2

Intermezzo IV

Was will die einsame Träne (1837), 1. und 2. Strophe

In dem Mondenschein im Walde op. 19a,4

Ach, meine Liebe selber... (3. Strophe von Was will die einsame Träne)

Intermezzo V

Allnächtlich im Traume op. 86,4 Mein Liebchen, wir saßen beisammen

Intermezzo VI

Warum sind denn die Rosen so blass (Fragment)

 

Über die Künstler*innen

Christiane Karg Homepage

Aris Quartett Homepage

Tag der Vereine Erholungshaus © Bayer Kultur
Tag der Vereine_Erholungshaus © Bayer Kultur

Musikalisch. Kulinarisch. Kurzweilig. Ob drinnen oder draußen. Ob auf der Wiese oder auf der Bühne. Ob Erholungshaus, Terrasse oder Park. Überall ist Programm. Wir zeigen, wie vielfältig die kulturelle Vereinsarbeit bei Bayer ist. Alle Klangkörper sind eingeladen. Und wir laden auch Sie ganz herzlich zu uns ein. Sandro Roy ist einer unserer Gäste. Der ehemalige stARTacademy-Künstler und Gypsi-Geiger spielt ein besonderes Programm mit den Bayer-Philharmonikern. Es wird ein toller Nachmittag. Ohne Eintritt. Dafür mit Bratwurst und frisch gezapftem Kölsch. Ein Fest für Freunde. Familien. Neugierige. Ein offenes Haus für die Menschen. Ganz in der Tradition des Erholungshauses.

Bayer-Blasorchester Leverkusen e.V.

Bayer Big Band e.V.

Bayer-Philharmoniker Leverkusen e.V.

Akkordeon-Orchester Bayer Leverkusen e.V.

Bayer-Männerchor Leverkusen e.V.

Mandolinen-Orchester Bayer Leverkusen e.V.

 

Special Guests:

Sandro Roy Geige

Alexander Krichel Klavier

 

Sandro Roy und Alexander Krichel sind ehemalige Künstler der Bayer Kultur stARTacademy.

 

Über die Künstler*innen

Sandro Roy Homepage

Alexander Krichel Homepage

Wallis Bird © Tobias Ortmann
Wallis Bird © Tobias Ortmann

Viele Einflüsse. Viele Epochen. Komponistinnen stehen im Fokus. Starke Frauen. Starke Werke. Spannend. Vielschichtig. Dafür haben sich die Singer/Songwriterin Wallis Bird und Spark zusammengetan. Eine irische Künstlerin und eine nicht klassische Klassikband. Das Beste aus beiden Welten, die in dieser Form das erste Mal zusammenarbeiten. Die Künstler*innen werfen ein neues Licht auf Frauen der vergangenen Jahrhunderte. Wir hören Musik von Hildegard von Bingen, Amy Beach, Björk. Und mehr. Sie werden in all ihrer Komplexität gefeiert – als Kämpferinnen, Mütter, Musen, Liebende, Schwestern, Träumerinnen, Sirenen. Als Stimmen des Herzens und des Geistes. Das Ganze mit ultimativer Hingabe.

Wallis Bird Gesang & Gitarre

Spark | Die klassische Band:

Andrea Ritter Blockflöte

Daniel Koschitzki Blockflöte & Melodic

Stefan Balazsovics Violine & Viola

Victor Plumettaz Violoncello

Christian Fritz Klavier

 

Hildegard von Bingen O Virtus Sapientiae

Björk Oceania

Amy Beach A Mirage

Anohni Daylight And The Sun

Clara Schumann Lov‘st Thou For Beauty?

Wallis Bird Odom

Maria Theresia von Paradis Sicilienne

Francesca Caccini Ciaccona

Billie Holiday Now Or Never

Tori Amos Cloud On My Tongue

Kate Bush Babooshka

Wallis Bird Home

Elena Kats-Chernin Fast Blue Village

Sandie Wollasch Believer

Janis Joplin Mercedes Benz

Joni Mitchell Big Yellow Taxi

Germaine Tailleferre Larghetto

Wallis Bird Dr. James Barry

Wallis Bird Woman Oh Woman!

Enya Only Time

Carole King A Natural Woman

Wallis Bird Visions

 

Über die Künstler*innen

Wallis Bird Homepage

Spark | Die klassische Band Homepage

Jules Buckley © jules buckley music ltd
Jules Buckley © jules buckley music ltd

Wild und witzig. Überragend besetzt. Das Metropole Orkest, sonst musikalischer Partner von Weltstars wie Céline Dion, Joe Cocker, Shirley Bassey. Der Dirigent Jules Buckley, ebenfalls ein Weltstar. Sie tun sich zusammen mit Louis Cole. Junger Multi-Perkussionist. Grammy-Gewinner. YouTube-Star. Und werden begleitet von hochkarätigen Solistinnen. Ein Abend mit viel Glamour. Viel Groove. Cole ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten seine klassischen Schlaginstrumente zu ersetzen. Die Nerf-Gun ist da noch die normalste Alternative. Versehen mit einem Augenzwinkern. Es wird ein Spektakel. Eine funky night. Unglaublich unterhaltsam. Da hält einen eigentlich nichts mehr in den Sitzen. Vielleicht sollten wir die Stühle raus räumen?

Louis Cole Multi-Instrumentalist

Sam Wilkes Bass

Genevieve Artadi backing vocals

Dave Binney Altsaxophon

Pedro Martins Gitarre

feat. Nate Wood, Sam Wilkes, David Binney & Genevieve Artadi

Metropole Orkest

 

Über die Künstler*innen

Metropole Orkest Homepage

Jules Buckley Homepage

frühstART-Veranstaltungen im Rahmen des stARTfestivals

Vermittlung für Kinder im Vorschul- und Schulalter. In Eigenregie und in Zusammenarbeit mit pädagogischen Einrichtungen bietet Bayer Kultur Kindern den Zugang zu unterschiedlichen Facetten von Kunst.

 

Mit spielerischer Auseinandersetzung wollen wir ihre Neugier anregen und fördern, kognitive Prozesse stimulieren und zur Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Die Initiativen von Bayer Kultur verstehen sich immer ergänzend zu bestehenden schulischen Angeboten oder als Impulsgeber für schulische Bildungsprozesse. Für ein gemeinsames Ziel: Kultur für alle, auch und besonders für die Jüngsten.

 

Kontakt für die kostenlose Teilnahme von Kindergärten und Schulen: Christoph Böhmke: christoph.boehmke@bayer.com

Dirigentenduell © Peuserdesign

Wie wird man berühmt? Warum braucht man einen Dirigenten? Und wer ist besser? Werner Ehrhardt, Dirigent des orchestra in residence l’arte del mondo bei Bayer Kultur oder Thomas Helfrich, Leiter der Bayer Kultur? Das musikalische Kräftemessen. Die Kult-Veranstaltung für Schulklassen.

l’arte del mondo

 

Werner Ehrhardt Leitung

 

Kostenlose Teilnahme mit Anmeldung über christoph.boehmke@bayer.com

 

Über die Künstler*innen

Homepage l’arte del mondo

TheTwiolins © Jessica Marquardt
TheTwiolins © Jessica Marquardt

Der Igel und das Eichhörnchen: sie spielen die Geige und die Bratsche und wollen für die anderen Tiere im Wald ein Konzert veranstalten. Euch, liebe Kinder, nehmen sie mit zur großen Waldlichtung, wo schon alles vorbereitet wird für die musikalische Zusammenkunft. Ein Programm zum Mitmachen für Kindergarten-Gruppen.

The Twiolins

Marie-Luise und Christoph Dingler Violine

 

Kostenlose Teilnahme mit Anmeldung über christoph.boehmke@bayer.com

 

Über die Künstler*innen

The Twiolins Homepage

The Erlkings © Peak Motion Films
The Erlkings © Peak Motion Films

Schuberts Lieder: kleine Mini-Opern! Voller spannender Geschichten über Liebe, Freundschaft, Heimweh und die Natur. Die Erlkings erzählen auf ihre ganz eigene unterhaltsame Weise von diesen Liedern. Ein Nachmittag für die ganze Familie.

The Erlkings

Bryan Benner Bariton, Gitarre

Ivan Turkalj Violoncello

Simon Teurezbacher Tuba

Thomas Toppler Percussion, Vibraphon

 

Über die Künstler*innen

The Erlkings Homepage

Wildes Holz © Johannes Gramm
Wildes Holz © Johannes Gramm

Wildes Holz: die drei Vollblutmusiker brennen für die Musik. Gemeinsam mit dem stART-Künstler Jakob Manz beweist Tobias Reisige, wie cool die Blockflöte klingen kann! Das zentrale Abschlusskonzert der aktuellen Flötenschule in Zusammenarbeit mit ausgewählten Leverkusener Schulen und hoffentlich vieler junger Nachwuchsflötist*innen.

Tobias Reisige, Jakob Manz Blockflöte

Markus Conrads Kontrabass, Mandoline

Johannes Behr Gitarre

 

Kostenlose Teilnahme mit Anmeldung über christoph.boehmke@bayer.com

 

Über die Künstler*innen

Wildes Holz Homepage

 

Coypright:
Key Visual mit Fatma Said © James Bort