Kunst bei Bayer

Seit mehr als 100 Jahren engagiert sich Bayer für die Bildende Kunst. Das Unternehmen besitzt heute einen umfassenden Bestand an Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen des 20. und 21. Jahrhunderts.

 

Den Grundstein für die Kunstsammlung Bayer legte Dr. Carl Duisberg, der erste Generaldirektor des Unternehmens. Bildende Kunst mit der Arbeitswelt zu verbinden, war ihm ein besonderes Anliegen. 1912 ließ er bereits für die Ausstattung von Arbeits- und Aufenthaltsräumen im Werk Leverkusen eine Sammlung „farbiger Steinzeichnungen“ anfertigen. Die Idee „Kunst am Arbeitsplatz“ war geboren!

 

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Max Liebermann, Porträt Carl Duisberg, 1909, Öl auf Leinwand, 128 x 115 cm (Detail) © Bayer AG

 

Kunst des 20. und 21. Jahrhundert

Heute besitzt das Unternehmen insgesamt rund 5.500 Arbeiten, von denen 2.000 Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen renommierter Künstler*innen des 20. und 21. Jahrhunderts zur Sammlung Bayer zählen. Arbeiten international anerkannter Maler*innen, Medienkünstler*innen und Bildhauer*innen wie Max Beckmann, Ernst Barlach, Pablo Picasso, Ernst-Wilhelm Nay, Henry Moore, Andy Warhol, Gerhard Richter, Albert Oehlen und Martin Kippenberger, Ulrike Rosenbach, Julian Opie und Johanna Reich sind ebenso Teil der Sammlung wie Werke, die im Auftrag des Unternehmens entstanden oder unternehmenshistorisch bedeutsam sind.

 

Seit den späten 1970er und 1980er Jahren vergab Bayer Arbeitsstipendien an Künstler*innen, die mit Bayer-Werkstoffen arbeiteten und förderte ein „artist in residence“-Programm. Seit den 2000er Jahren lädt die Ausstellungsreihe „Kunsthochschulen zu Gast“ junge Talente ein, ihre Arbeit vorzustellen.

 

Der Kunstbesitz ist in den Räumen des Unternehmens präsent und prägt das Arbeitsumfeld. Darüber hinaus setzen die öffentlichen Wechselausstellungen von Bayer Kultur mit Werken junger Künstler*innen kontinuierlich neue Impulse.

 

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Konzernzentrale Bayer Leverkusen, Gerhard Richter, Abstraktes Bild 555 (I.S.A.), 1984 © Bayer AG

 

Die Bayer Artothek - aus der Sammlung ins Büro

Bei Bayer ist die Bildende Kunst fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Seinen Kunstbesitz stellt der Konzern bewusst in den Dienst seiner Mitarbeiter und setzt auf die unbefangene Begegnung von Menschen und Kunst innerhalb der Arbeitswelt. Während die Sammlung Bayer in repräsentativen Räumlichkeiten platziert und sichtbar ist, stehen weitere Werke des Kunstbesitzes in der „Bayer-Artothek“ allen Mitarbeiter*innen zur Ausstattung ihrer Büros, Flure und Konferenzräume zur Verfügung.

 

Das Prinzip „Kunst am Arbeitsplatz“ wird erlebbar gemacht und erreicht eine große Anzahl von Betrachter*innen: die Mitarbeiter*innen, Kunden*innen und Besucher*innen der Bayer AG – Menschen verschiedenster Interessen und Kulturen. Anders als in Ausstellungen mit Bildender Kunst kommt hier die Kunst zum Menschen, schärft die Wahrnehmung und prägt in positiver Weise die Atmosphäre am Arbeitsplatz.