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Foto: Susanne Krauss

    Sophie Pacini

    Musik

    Frédéric Chopin: „Nocturne“ op. 48/1, „Polonaise-Fantasie“ op.61
    Franz Liszt: Consolations 1 & 2
    Richard Wagner / Franz Liszt: Ouvertüre aus „Tannhäuser“
    Robert Schumann: „Carnaval“ op.9

    Klavier: Sophie Pacini

    Mit gerade einmal 26 Jahren und schon mehreren gewonnenen Preisen zählt Sophie Pacini zu den erfolgreichsten Pianistinnen Deutschlands. Im Alter von zehn Jahren wurde sie Schülerin am Salzburger Mozarteum und schloss ihre Ausbildung schließlich mit einem Studium an der Kölner Hochschule für Musik ab.

    Die Abende in Wuppertal und Leverkusen eröffnet die Pianistin mit der „Nocturne" Nr. 1 von Frédéric Chopin. Die „nächtlichen“ Stücke für Klavier wurden ursprünglich von John Field ins Leben gerufen, aber erst Chopin machte sie populär. Es folgt die Interpretation der „Polonaise-Fantasie“, ebenfalls von Chopin, die Fantasie und Improvisation wie auch einen charakteristischen Rhythmus in sich birgt.

    Die ersten zwei „Consolations“ von Franz Liszt ähneln in Stil und Kürze den „Nocturnes“ und gehören zu Liszt bekanntesten Werken. Und auch an Richard Wagners „Tannhäuser“ hatte er einen nicht unbeträchtlichen Erfolg: Wagner hat diesen zwar komponiert, aber erst sein Schwiegervater Liszt hat – insbesondere der Ouvertüre – zu Erfolg verholfen, als er diese 1849 (vier Jahre nach der Premiere) als Leiter der Weimarer Hofkapelle zur Aufführung brachte.

    Abschließend spielt Pacini Robert Schumanns „Carnaval“. Eigentlich ein Zyklus, bestehend aus 22 Einzelstücken, hinter dem sich eine besondere Symbolik versteckt: Das wiederkehrende Motiv der Tonabfolge A-Es-C-H weist einerseits auf den Geburtsort von Schumanns damaliger Verlobten Ernestine von Fricken hin, geht aber andererseits auch auf den Namen „Aschermittwoch“, nach wie vor Teil unseres Karnevals, zurück. Die Handlung von „Carnaval“ ist ebenso bunt wie die Musik, und so dreht sich alles um einen fiktiven Maskenball, bei dem auch bekannte Musiker wie Chopin und Paganini zu Gast sind. Über die von Schumann geschaffene Welt des „Carnaval“ sagt Sophie Pacini, sie habe das Gefühl die „vielen großen Künstler der Zeit heimlich zu beobachten, wie sie zusammen musizierten, lachten, tanzten“.


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