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Foto: Julia Wesely

Tamar Beraia

Musik

Franz Liszt: Klaviersonate h-moll S 178
Peter Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a, Arrangement:
Mikhail Pletnev
Igor Strawinsky: Petruschka (drei Sätze für Klaiver solo)

Tamar Beraia, Klavier

Preise: 26 Euro

„Empfindsamkeit, Noblesse, intime Momente, die einem den Atem raubten, Pracht in den epischen Passagen“ – so fasste ein spanischer Kritiker schon vor einigen Jahren den Stil der aus Georgien stammenden Pianistin Tamar Beraia zusammen. Obwohl sie inzwischen längst eine musikalische Weltbürgerin mit internationaler Erfahrung ist, wurzelt ihre Kunst doch tief in ihrem Heimatland: „Die Stimme Georgiens, eine der ältesten und einzigartigsten der Welt, ist mächtig und heilig, und wir finden sie mühelos wieder in der Klavierkunst von Tamar, in ihrer Beherrschung der Stimmführung, der Melodie, der Phrasierung und der Form“, heißt es in einer Würdigung. Während die h-Moll-Klaviersonate von Franz Liszt, eins der anspruchsvollsten Werke des 19. Jahrhunderts, zum angestammten Repertoire der Pianistin gehört, wagt sich die Musikerin im zweiten Teil des diesjährigen Konzertes im wahrsten Sinne des Wortes auf die Tanzfläche: Zwei russische Ballettmusiken aus verschiedenen Epochen in Fassungen für Klavier solo stehen auf dem Programm. Der Nussknacker ist eins der populärsten Werke Peter Tschaikowskys und passt zur beginnenden Vorweihnachtszeit, während Petruschka im Jahr 1911 modernste Ballettkunst bedeutete und den Ruhm des Komponisten Igor Strawinsky mitbegründete. Mitreißende und doch komplexe Musik – genau das Richtige für eine, wie es in einer Konzertkritik über Tamar Beraia hieß, „Vollblutmusikerin, der offenbar nichts zu schwer ist“.


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