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Foto: Allessandro Calvani

    Publikumsgespräch mit Philippe Kratz

    Tanz

    Mit: Philippe Kratz (Tänzer & Choreograph) und Bettina Welzel (Tanz-Referentin bei Bayer Kultur)

    Der Eintritt ist frei.
    Wenn Sie möchten, dürfen Sie sich vorab gerne unter
    0214 30-41283/-41284 oder bayerkultur@972e644997e34fd285f315e75bff5e7cderticketservice.de
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    Unser neuer stART-Künstler im Bereich Tanz und Choreographie, in Leverkusen geboren, wo er auch seine ersten Tanzschritte machte, stellt sich vor.

    Über Philippe Kratz
    Philippe Kratz stammt aus Leverkusen Schlebusch, wo er 1985 geboren wurde. Bereits mit nur drei Jahren machte er seine allerersten Tanzschritte bei Helena Krassa im alten Ballettstudio an der Rathenaustraße. Nach der Grundschule wechselte er auf das Freiherr vom Stein Gymnasium, weil das Gymnasium Bühnenkunst als Unterrichtsfach anbot. Unter der Leitung von Suheyla Ferwer tanzte er dort in verschiedenen Produktionen. Im Alter von 16 Jahren ging er für ein Austauschjahr nach Kanada, wo er das Glück hatte, eine ganz spezielle Schule zu besuchen: an den Vormittagen fand regulärer Schulunterricht statt, die Nachmittag wurden vollständig der Tanzausbildung gewidmet. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland stand fest, dass eine fundierte Ballettausbildung das nächste Ziel sein sollte. An der Staatlichen Ballettschule Berlin wurde Philippe Kratz in der folgenden Zeit unter der Leitung von Professor Gregor Seyffert staatlich geprüfter Bühnentänzer.

    Von 2006 bis 2008 tanzte er unter der Leitung von Xin Pen Wang als Solist am Theater der Stadt Dortmund. 2008 wechselte Philippe Kratz vom Ballett Dortmund zur italienischen Kompanie Aterballetto, um die kreative Arbeit mit Mauro Bigonzetti kennenzulernen und in dessen Choreographien zu tanzen. Kurz danach übernahm die Florentinerin Cristina Bozzolini die künstlerische Leitung von Aterballetto und wurde zur eigentlichen Mentorin des jungen deutschen Tänzers. Sie ermutigte ihn, sich im Rahmen der kreativen Workshops von Aterballetto erstmals als Choreograph zu versuchen. Sein erstes Duo, „Lettres d’amour“ (2012), war von der Korrespondenz zwischen Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir inspiriert und überzeugte gleich mit choreographischem Feingespür. Es folgten weiter Arbeiten für seine Tänzerkollegen bei Aterballetto: „SENTieri“ (2014), das prämierte Stück „L’eco dell’acqua“ (2015) sowie „#hybrid“.

    Im Jahrbuch der Zeitschrift „TANZ“ wurde Philippe Kratz Ende August 2016 als Hoffnungsträger im Bereich Choreographie bezeichnet. Zu Recht, wie sich Mitte 2018 beim internationalen Wettbewerb „choreography“ in Hannover gezeigt hat: Philippe Kratz gewann mit seinem 12-minütigen Pas de deux „O“ den ersten Preis sowie ein dreiwöchiges Stipendium beim Australian Dance Theatre.


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    sowie jeweils eine Stunde
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