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Jackie und John F. Kennedy erwarten Hassan II. von Marokko, Washington, 1963 (c) Max Scheler

Max Scheler:
Von Konrad A. bis Jackie O.
Vernissage

Kunst

Bilder aus Deutschland, China und den USA

Vernissage:
SO / 19. NOV 2017 / 11.00 UHR
EINTRITT FREI / ERHOLUNGSHAUS / FOYER
MUSIKALISCHE UMRAHMUNG: PRE-COLLEGE COLOGNE

Ausstellung:
19. NOV 2017 BIS 28. JAN 2018

Öffnungszeiten:
SA / SO / FEIERTAGS, 11.00 – 17.00 UHR

Führungen:
Jeden 1. und 3. SO / 11.15 UHR
sowie 7.12. und 22.01. / 18.00 UHR
Anmeldungen zu allen Führungen unter 0214 30-41283/-41284

Von Konrad Adenauer bis Jackie Onassis (als sie noch Jackie Kennedy hieß) – so lassen sich die Spannweite des Themenfeldes und die Epoche des fotografischen Werks von Max Scheler abstecken, einem der bedeutendsten Bildjournalisten der alten Bundesrepublik.

Max Scheler (geb. 1928 in Köln, gest. 2003 in Hamburg) wurde während seines Studiums in München von Herbert List gefördert und zum Fotografen ausgebildet. 1952 folgte die Berufung zum Junior Mitglied bei der legendären Bildagentur Magnum. Er arbeitete zunächst als freier Bildjournalist von Rom aus für die großen internationalen Magazine Picture Post (London), Paris Match (Paris), Look (New York) und die Münchner Illustrierte. 1959 geht er nach Hamburg und prägt dort zusammen mit Stefan Moses, Thomas Höpker und Robert Lebeck das Erscheinungsbild des Magazins Stern. Seine Reportagen führen ihn in den folgenden zwei Jahrzehnten um die halbe Welt, bevor er seine aktive Karriere als Fotograf beendet und ab 1980 als Bildchef die Magazine Geo und später Merian prägt.

Die Ausstellung Von Konrad A. bis Jackie O. zeigt einen Querschnitt und die Höhepunkte aus Max Schelers bildjournalistischer Tätigkeit: seine Deutschlandreportagen, seine frühen Reisen nach China und in die USA sowie die anhaltende Faszination, die von der Politik und den Lebensumständen in Asien und Amerika ausgeht. Während Max Schelers Bilder aus Deutschland das Wirtschaftswunder und seine Kehrseite, den politischen Aufbruch und die Teilung Deutschlands dokumentieren, berichten seine Aufnahmen aus China vom Mao-Kult und dem ideologischen Umbruch. Die USA begegnen uns in seinen Werken als widersprüchliches Land: hoch entwickelt und dennoch provinziell; demokratisch und dennoch rassistisch. Max Schelers vielschichtige Bilder aus den 1950er- und 1960er-Jahren zeigen historische Ereignisse und bekannte Persönlichkeiten ebenso wie ganz alltägliche Momente des Lebens. Immer ist es ein grundsätzlich humanes Interesse, das seine Fotografien motiviert, bestimmt und erfüllt.


Kartenbüro Bayer Kultur


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11:00 – 16:00 Uhr
Fr 11:00 – 14:00 Uhr
sowie jeweils eine Stunde
vor Vorstellungsbeginn