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Foto: Arno Declair

    Theater

    Das Schloss

    nach Franz Kafka
    Volkstheater München
    Regie: Nicolas Charaux
    Dramaturgie: Nikolai Ulbricht
    Bühne: Pia Greven
    Kostüm: Cátia Palminha
    Lichtdesign: Gerhard Fischer
    Musik/Sounddesign: Bernhard Eder

    Zu Beginn des Romans trifft K. in einem winterlichen Dorf ein, welches zur Herrschaft eines naheliegenden Schlosses gehört. Er bittet in einem Wirtshaus um ein Nachtlager und stellt sich als der neue, vom Schlossherrn bestellte Landvermesser vor. Doch K.s Versuche, ins Schloss zu gelangen, scheitern ebenso wie sein Bemühen, im Dorf seinen Platz zu finden. Alle scheinen einer nicht greifbaren bedrohlichen Hierarchie ausgesetzt, an deren Spitze sich die Beamten des Schlosses befinden. Der Versuch, in das Schloss zu gelangen, wird daraufhin für K. zur einzigen Lebensaufgabe. Es entspinnt sich ein Kampf zwischen ihm und den Repräsentanten des Schlosses, der sein Handeln und jeden zwischenmenschlichen Kontakt zu den Dorfbewohnern bestimmt. K. handelt wie unter einem Zwang, er vermag seinem Leben keine Wende zu geben und muss den selbstzerstörerischen Weg scheinbar immer weiter gehen.

    „Regisseur Nicolas Charaux interessiert sich für die verschiedenen Überzeugungen der Figuren: Für K. ist es unbegreiflich, wie das Schloss eine derartige Macht über die Dorfbewohner besitzen kann ohne jemals eine Strafe verhängt zu haben. Für die Dorfbewohner ist es unbegreiflich, warum K. sich nicht fügen will. Der einzige Weg, Anerkennung zu erlangen, scheint für K. ins Innere des Schlosses zu führen. Es bricht ein Kampf zwischen K. und den Beamten aus, der zugleich auch ein Kampf um die Wahrheit und Wahrnehmung ist.“ (Süddeutsche Zeitung vom 26.01.2017)


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