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Foto: Palace of Arts, Budapest, Szilvia Csibi

    Musik

    Dezsö Ránki

    Joseph Haydn: Sonate B-Dur Hob XVI/41, Sonate Es-Dur Hob XVI/49
    Maurice Ravel: „Menuet sur le nom de Haydn“, Sonatine
    Béla Bartók: Für Kinder, 1. Heft (Version 1945), „Rumänische Weihnachtslieder I-II.“ (1925), Suite op. 14 (1916)

    Klavier: Dezsö Ránki

    Eines unserer beiden Schwerpunktthemen der Spielzeit 18/19 ist „Entartete Kunst“. So ist es verständlich, dass wir auf jeden Fall Béla Bartók erklingen lassen müssen. Bartók, ungarischer Komponist und einer der bedeutendsten Vertreter der Musik des 20. Jahrhunderts, war seit den Anfängen des Nationalsozialismus Gegner dieser politischen Richtung und weigerte sich nach der Machtergreifung Hitlers, in Deutschland aufzutreten. In Deutschland selbst war seine Musik zwar nicht verboten, wurde aber nur ungern in den Konzerthäusern gespielt.
    Die Musik Bartóks war unter anderem von dem französischen Komponisten Maurice Ravel beeinflusst, der sein Freund wurde und sicherlich einen Großteil dazu beigetragen hat, dass seine Kompositionen impressionistische Elemente beinhalten. Ravel wiederum spannt den Bogen zu unserem zweiten Schwerpunktthema, dem „Bauhaus“. Dieses wurde 1919 gegründet und Dezsö Ranki hat sich für sein Programm daher Werke aus der Zeit der „goldenen 1920er-Jahre“ von Ravel ausgesucht.

    Wie Bartók, stammt auch Dezsö Ranki aus Ungarn. „Man bewundert bei diesem Pianisten die überbordende technische Leichtigkeit, die raubtierhafte Geschmeidigkeit, den kristallinen Klang, die perfekte Abmischung der Nuancen, die Reinheit des Akkord- und Oktavspiels und ebenso die außergewöhnliche Empfindsamkeit“, befindet Patrice Lieberman von der belgischen Ausgabe des Magazins „Crescendo“.


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