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Foto: Jean-Marc Turmes

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Theater

Von Joachim Meyerhoff
Bühnenfassung von Gil Mehmert
Metropoltheater München
Regie: Gil Mehmert
Musik: Stefan Noelle
Mit: Vanessa Eckert, Lean Fargel, Thorsten Krohn, Sophie Rogall, Tillbert Strahl, Nicolas Wolf, Lucca Zuchner

Preise: 28 Euro | 26 Euro

Für diesen Theaterabend stehen nur die Preiskategorien 1 + 2 zur Verfügung.

Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Trauer über den Unfalltod seines älteren Bruders und der Enge seiner kleinen, norddeutschen Heimatstadt, um eine Zivildienststelle in München anzutreten. Zu seiner großen Überraschung besteht er aber auch die eher „en passant“ absolvierte Aufnahmeprüfung an der Otto-Falckenberg-Schule und zieht – in Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers – bei seinen Großeltern ein, die hochherrschaftlich in einer alten Villa am Nymphenburger Schlosspark residieren. Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen Schauspielausbildung, in der er physisch wie psychisch nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und nur sehr spärlich wieder zusammengesetzt wird, und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtränkten Alltag mit seinen Großeltern. Die Lücken, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts für Joachim aufwartet, sind – wie er feststellt – gewaltig und noch lange nicht gefüllt.


Monica-Bleibtreu-Preis  für "Ach, diese Lücke ...":
Bei der Abschlussgala der bundesweiten 8. Privattheatertage im Juni 2019 in Hamburg ist die Produktion "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" von Joachim Meyerhoff und in der Bühnenfassung und unter Regie von Gil Mehmert mit dem Monica Bleibtreu-Preis in der Kategorie "Komödie" ausgezeichnet worden.
Die Jury hat dies wie folgt begründet:

"...die herausragende Qualität mit Text, der Umsetzung des Themas, der schauspielerischen Leistung, der dramaturgischen Stringenz und der Bühnenumsetzung – und natürlich mit dem Humor – denn wir haben wirklich herzhaft gelacht. Alles in einzelnen Teilen hervorragend und im Zusammenspiel fast sensationell! Vom ersten Augenblick an sind wir in die Geschichte hineingezogen worden, sind Teil davon geworden, konnten nicht erwarten wie es weiter geht – die Stimmigkeit war bis zum Ende da."


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