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Foto: Oliver Berg, Theater Münster

    Die heilige Johanna der Schlachthöfe

    Theater

    Theater Münster

    Inszenierung: Frank Behnke
    Bühne & Kostüme: Bernhard Niechotz
    Dramaturgie: Barbara Bily

    Mit: Sandra Bezler, Ulrike Knobloch, Andrea Spicher, Ilja Harjes, Christian Bo Salle, Jonas Riemer, Daniel Rothaug, Martin Bruchmann, Andrea Spicher

    Livemusik: Jonas Nondorf

    Die alte Frage „Wer ist schlecht? Das System oder der Mensch?“ wird von der Figur der Johanna in dem Stück so beantwortet: „Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, und es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.“ Bertolt Brecht hat seine Johanna der Schlachthöfe gemeinsam mit Elisabeth Hauptmann und Emil Burri geschrieben. Das Stück entstand in der Weltwirtschaftskrise 1929/30, wurde aber erst 1959 uraufgeführt – im Todesjahr des Autors. In der Inszenierung des Münsteraner Schauspielchefs Frank Behnke springen die Darsteller von einer Rolle in die nächste, und die Protagonistin Johanna Dark wird von drei Schauspielerinnen dargestellt. Die junge Johanna glaubt an das Gute im Menschen und an einen gütigen Gott. Als Soldatin der Heilsarmee will sie die Armen retten und damit die Welt. Doch die Marktgesetze und die Macht des Kapitals bringen ihre Ideale zum Einsturz. Die Fanatikerin der Nächstenliebe ruft am Ende zu Terror und Gewalt auf, der Zyniker Mauler weiß Johannas christlichen Furor für seine Zwecke zu instrumentalisieren … Die Live-Musik kommt von Jonas Nondorf und gibt der Inszenierung den „letzten Schliff“.


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