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Foto: The New Riga Theater; Janis Deinats

    Brodsky/Baryshnikov - RESTKARTEN VERFÜGBAR

    BITTE BEACHTEN SIE
    Das ursprünglich vom 1. bis zum 4. März 2017 geplante Gastspiel Brodsky/Baryshnikov mit Mikhail Baryshnikov muss wegen einer kürzlich erlittenen Verletzung des Künstlers sowie aus einer daraus resultierenden Knieoperation leider verschoben werden. Neue Termine sind der 11. – 14. Mai 2017.

    Bereits gekaufte Karten behalten für jeweils 19.30 Uhr (auch am Sonntag) wie folgt ihre Gültigkeit:
    1.3. = 14.5. // 2.3. = 11.5. // 3.3. = 12.5. // 4.3. = 13.5.

    Informationen hierzu erhalten Sie bei unseren Mitarbeitern im Kartenbüro: 0214 30-41283/-41284 oder bayerkultur@derticketservice.de.

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    In russischer Sprache mit Übertiteln
    Deutsche Übertitel: Alexandra Berlina

    Basierend auf Gedichten von Joseph Brodsky / Copyright © 2015, The Estate of Joseph Brodsky. Alle Rechte vorbehalten.

    Mikhail Baryshnikov: Performance
    Alvis Hermanis: Regie
    Kristīne Jurjāne: Bühne
    Gleb Filshtinsky: Lichtdesign
    Ineta Sipunova: Video
    Oļegs Novikovs: Ton
    Lauris Johansons: Licht
    Jim Wilson ("God’s Chorus of Crickets"), Kārlis Tone: Musik

    Eine Koproduktion des Neuen Theater Riga und Baryshnikov Productions. Brodsky/Baryshnikov ist in das Kunstprogramm TÊTE-À-TÊTE 2015 von Boris und Ināra Teterev aufgenommen worden.

    Für die Preiskategorie 1 (36 Euro) ist ein Restkartemkontingent verfügbar.

    „Mikhail, nehmen Sie Platz – es gibt vieles, über das wir reden müssen.“ Mit diesen Worten begrüßt der russische Exildichter Joseph Brodsky auf einer Party in New York 1974 den gerade aus der damaligen Sowjetunion geflohenen Ausnahmetänzer, der die Gedichte des Dissidenten schon als Jugendlicher verschlungen hatte. Nun, rund 40 Jahre später, zeigt Mikhail Baryshnikov seine Ein-Mann-Show Brodsky/Baryshnikov im Erholungshaus in Leverkusen.

    Das Projekt begann mit einem Anruf aus seiner Heimatstadt Riga. Der lettische Starregisseur Alvis Hermanis, selbst ein großer Verehrer Brodskys und ebenfalls in Russland zur unerwünschten Person ernannt, wollte unbedingt mit seinem Landsmann arbeiten. Schließlich einigte man sich auf eine 90-minütige emotionale Reise in die Gedankenwelt des großen Poeten. Baryshnikov beschreibt die Arbeit in einem Interview als große Herausforderung: „Es ist die wichtigste und persönlichste Arbeit meines Lebens. Wichtiger als meine Tanzkarriere oder andere Theaterprojekte. Denn es ist eine viel verletzlichere, intimere Arbeit, da Joseph und ich eng befreundet waren. Alvis Hermanis’ Idee ist, dass ich nicht für das Publikum spiele, ich meide sogar Blickkontakt. Es ist ein Wiedersehen von mir mit Brodsky. Eine theatralische Reise durch alle Schaffensperioden anhand von Gedichten. Als Hermanis anrief mit seinem Vorschlag, konnte ich nicht ablehnen.“

    Die kraftvollen, typischen Baryshnikov-Pirouetten und -Sprünge haben in der Inszenierung keinen Platz. Mit mittlerweile 69 Jahren fühlt sich Baryshnikov heute dem Theater, seiner ersten großen Liebe, näher, und so lädt er ein zu einer Meditation, die sich mit dem Altern und dem Tod beschäftigt. Regisseur Hermanis nennt es Anti-Ballett, Anti-Choreographie, die auf Improvisation beruht. So ist jeder Abend, bei dem es mehr um die Unmöglichkeit und weniger um die Möglichkeit des Tanzes geht, anders. Brodsky/Baryshnikov dreht sich in erster Linie um Kunst. Und Kunst lehrt uns, mit den Worten Brodskys, die „Privatheit der menschlichen Natur“.


    Kartenbüro Bayer Kultur


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    Öffnungszeiten des Kartenbüros


    Mo bis Do
    11:00 – 16:00 Uhr
    Fr 11:00 – 14:00 Uhr
    sowie jeweils eine Stunde
    vor Vorstellungsbeginn