Zwischen Klassik, Club und Kontinenten: stARTfestival von Bayer 2026 zu Gast an sechs Spielorten

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Kebra Seyoun-Charles © Titilayo Ayangade

Leverkusen, 21. Oktober 2025 – Mit rund 30 Veranstaltungen an besonderen Spielorten in Leverkusen, Monheim, Dormagen, Berlin und Weimar lädt das stARTfestival von April bis Juni zu einer Entdeckungsreise durch das künstlerische Jetzt. Das neue Programm reicht von audiovisuellen Uraufführungen und Tanzproduktionen aus dem Iran über Neoklassik im Technoformat bis hin zu einem Geburtstagskonzert für eines der ältesten Ensembles der Bayer Kulturgeschichte.

Hochkarätig. Divers. Unerwartet.

„Kunst muss Haltung zeigen“, sagt Festivalleiter Christoph Böhmke. „Nicht laut oder platt, sondern mit Tiefe. Wir glauben daran, dass sie die Menschen zusammenbringt – und dafür brauchen wir mutige Programme.“

Der persisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi vereint am 29. April in Monheim die traditionelle persische Musik mit Arien der klassischen Opernliteratur –gemeinsam mit Pianistin Sophia Muñoz. Am 21. Mai kommen im Berliner Piano Salon Christophori die palästinensische Sopranistin Nour Darwish und der israelische Perkussionist Tom Betsalel in „One Pulse“ zusammen – eine Melange aus arabischen Gedichten, zeitgenössischer palästinensischer Musik und westlicher Klassik. Wenn die österreichische Ikone Conchita Wurst am 27. Mai die Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar mit der Formation „Frau Thomas & Herr Martin“ betritt, wird es bunt. Ein Abend purer Lebensfreude mit Chanson, Wienerlied und Swing.

Die Bayer-Philharmoniker spielen am 14. Juni Rimskij-Korsakows „Scheherazade“, inspiriert von Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“; gepaart mit Musiken der kurdisch-persischen Singer-Songwritern Hani Mojtahedy.

Konzerterlebnisse, die sich nicht wiederholen

Das stARTfestival versteht sich nicht als klassisches Musikfestival, sondern als Bühne für das Unerwartete. Das zeigt sich besonders in den Formaten mit international renommierten Künstlerpersönlichkeiten:

Beatrice Berrut (3. Mai, Berlin) bringt als Pianistin und Sängerin sowohl Radiohead als auch Liszt in einem Set auf die Bühne. Cellistin Alisa Weilerstein (19. Mai, Leverkusen) dekonstruiert mit ihrem Projekt FRAGMENTS 1 das klassische Konzertformat – eine hybride Inszenierung aus Licht, Raum, Klang. Michał Pepol, einer der derzeit spannendsten Cellisten aus Polen, mixt Bach, Reich und Mykietyn mit selbst produzierten elektronischen Tapes (30. April, Leverkusen). Brooklyn Rider, als experimentierfreudiges Streichquartett, feiert die Europapremiere von Gabriela Lena Franks Werk „Frida’s Dreams“ (18. Juni, Leverkusen) – ein Auftragswerk des stARTfestivals, der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und weiteren Partnern.

stARTacademy: Kunstförderung, die Räume schafft

Das stARTfestival bringt erneut Stipendiat*innen der stARTacademy auf die Bühne. Der brasilianische Gitarrist Guido Sant'Anna tritt am 3. Juni gemeinsam mit dem Gitarristen Plínio Fernandes in Schloss Morsbroich auf. Tubist Joshua Williams ist am 30. Mai im Erholungshaus gemeinsam mit der Jazzrausch Big Band zu erleben.

125 Jahre Bayer-Blasorchester: Kulturgeschichte trifft Gartenparty

Ein weiteres Highlight: Das älteste Ensemble von Bayer feiert Geburtstag. Das Bayer-Blasorchester, gegründet 1901, lädt am 25. Mai 2026 zur großen Open-Air-Gartenparty am Erholungshaus in Leverkusen – mit musikalischen Grüßen von anderen Bayer-Ensembles.

Moderner Tanz zwischen Sinnlichkeit und Widerstand

Auch der zeitgenössische Tanz ist mit drei kraftvollen Abenden vertreten:

Die Kamea Dance Company (28. April, Leverkusen) bringt Orffs „Carmina Burana“ als ekstatisches Körperritual auf die Bühne. Die aus Teheran stammende Performerin Nastaran Razawi Khorasani fragt in ihrer Inszenierung „This is not a dance!“ (7. Mai 2026, Leverkusen), wie man tanzt, wenn Tanzen verboten ist. Der Leverkusener Choreograf Philippe Kratz (29. Mai) bringt mit seinem „Sisifo felice“-Diptychon Glück, Sinnsuche und Rhythmus in ein postmodernes Narrativ.

Ein Festival, viele Orte – Tickets ab sofort erhältlich

Spielstätten wie der Altenberger Dom, das Erholungshaus, die Historische Stadthalle Wuppertal, das Deutsche Nationaltheater Weimar oder der Piano Salon Christophori bieten eindrucksvolle Bühnen für das ambitionierte Programm. Auch das Wiener Café am Berliner Bayer Standort dient 2026 als Spielstätte.

Tickets und der Festivalpass sind auf www.startfestival.de erhältlich.

Besonders beliebt: das „Kultur-Buddy-Ticket“ – zwei Karten zum Preis von einer, buchbar bis zum 24. Dezember 2025, 15 Uhr.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte der Konzern mit rund 93.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 6,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de.

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Carolin Siebert c Chris Rausch

Carolin Siebert

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