Bayer Kultur verkündet Partnerschaft mit einem der weltweit besten Kammerorchester und benennt neues Mitglied des Förderprogramms stARTacademy

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25. Juni 2026

Weltklasse und Nachwuchs: Die Highlights des stARTfestivals 2026 / 30 Konzerte, ein Motto: So klingt Fühlen. / Ausblick 2027: Neue Partner, neue Talente, offene Bühne

Quatuor Zaïde © Bayer Kultur/Tobias Becker

Quatuor Zaïde © Bayer Kultur/Tobias Becker

Leverkusen, 25. Juni 2026 – Nach elf Wochen voller Konzerte, Tanzproduktionen, künstlerischen Begegnungen und Formaten der Nachwuchsförderung ist das stARTfestival 2026 erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Motto „So klingt Fühlen“ brachte Bayer Kultur von April bis Juni Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Disziplinen zusammen – und setzte erneut auf die Verbindung von internationaler Exzellenz, kultureller Vielfalt und langfristiger Talentförderung.

Rund dreißig Veranstaltungen an verschiedenen Spielorten eröffneten dem Publikum ein breites Spektrum: von Kammermusik und zeitgenössischer Klassik über Tanz und Performance bis hin zu genreübergreifenden Formaten. Inhaltlich rückten Fragen nach Identität und kulturellen Folien in den Mittelpunkt des Festivals.

„Das stARTfestival versteht sich als Ort der Begegnung und des künstlerischen Dialogs. Die positive Resonanz des Publikums und die hohe Qualität der Beiträge haben gezeigt, wie relevant solche Räume gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Veränderungen sind“, sagt Christoph Böhmke, Leiter von Bayer Kultur.

Internationale Künstlerpersönlichkeiten und besondere Festivalmomente

Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt des französischen Cellisten Gautier Capuçon gemeinsam mit dem Kammerorchester Wien–Berlin, die Performance des Weltstars Alisa Weilerstein mit zeitgenössischen Reflexionen auf die Musik von Johann Sebastian Bach und die Darbietung der Bach’schen h-Moll Messe mit dem Freiburger Barockorchester im Kloster Knechtsteden.

Ein besonderes Theaterereignis verhandelte das Theater Rotterdam mit gesellschaftlichen Fragen rund um Körper, Freiheit und das Tanzverbot im Iran in prägnanter Bildsprache mit der Performerin Nastaran Razawi Khorasani – eine Produktion, die zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wurde.

Das Deutsche Nationaltheater Weimar war zum ersten Mal Spielstätte des stARTfestivals. Frau Thomas und Herr Martin – Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst und Martin Zerza – präsentierten einen Varietéabend zwischen Chanson, Kabarett und Wiener Lied. Im Tanz überzeugte unter anderem die Zusammenarbeit mit tanzmainz: Paloma Muñoz’ Choreografie „Im Mohnfeld“ entfaltete eine dichte Bildwelt über Gemeinschaft, Erinnerung und Solidarität.

Der US-amerikanische Tubist und stARTacademy-Stipendiat Joshua Williams sorgte mit der Jazzrausch Big Band für einen der stärksten Auftritte des Festivals. Mit dem ausverkauften Konzert ist der junge Musiker hörbar über sich hinausgewachsen – und brachte mit treibendem Techno und sattem Bass Club-Atmosphäre ins Erholungshaus. Den glanzvollen Schlusspunkt setzte das New Yorker Streichquartett Brooklyn Rider mit der europäischen Erstaufführung von „Frida’s Dreams“ der Pulitzer-Preisträgerin Gabriela Lena Frank – ermöglicht als Auftragsarbeit von Bayer Kultur gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen wie der New Yorker Carnegie Hall und der Londoner Wigmore Hall.

Nachwuchsförderung als Kern des Festivalprofils

Auch 2026 blieb die Förderung junger Talente zentral: Die stARTacademy begleitet ausgewählte Künstlerinnen und Künstler über mehrere Jahre und schafft Begegnungen mit etablierten Musikerinnen und Musikern sowie Auftrittsmöglichkeiten im Festival. Neben Joshua Williams gehörte der brasilianische Geiger Guido Sant’Anna zu den diesjährigen Akademisten im Line-up.

Ausblick 2027

Die Vorbereitungen für das stARTfestival 2027 laufen bereits. Ein zentrales Highlight wird die neue Partnerschaft der stARTacademy mit der Academy of St Martin in the Fields (ASMF) sein – einem der renommiertesten Kammerorchester der Welt. Ab 2027 proben ausgewählte Stipendiaten der stARTacademy intensiv mit ASMF-Musikerinnen und -Musikern und präsentieren das Ergebnis gemeinsam beim stARTfestival. Darüber hinaus wird die ASMF Bayer Kultur künftig aktiv bei der internationalen Suche und Auswahl neuer Talente unterstützen.

Den Auftakt des neuen Konzepts macht die österreichische Mezzosopranistin Anja Mittermüller, die als erstes neues Mitglied der stARTacademy ab 2027 in gemeinsamen Proben mit der ASMF sowie den stARTacademy-Stipendiaten Giorgi Gigashvili und Guido Sant'Anna arbeiten wird. Als weiteres neues Mitglied ist der Komponist Josh Alexander zur stARTacademy hinzugestoßen.

Musik gehört allen – spielen Sie mit!

Ein besonderes Projekt im Rahmen der Partnerschaft ist ein Community-Konzert in Wuppertal im Mai 2027: Laienmusiker und -musikerinnen aus der Region können sich ab Herbst 2026 bewerben und gemeinsam mit Mitgliedern der Bayer-Philharmoniker und der ASMF proben. Das erarbeitete Programm bringen sie als „Bayer Bootcamp Orchestra“ auf der Bühne der Historischen Stadthalle Wuppertal zur Aufführung – ein Novum, das den Anspruch von Bayer Kultur unterstreicht, Musik als verbindende Kraft in die Gesellschaft zu tragen.

Weitere Informationen zum Programm 2027 werden im Herbst auf www.kultur.bayer.de bekanntgegeben.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-Science-Bereichen Gesundheit und Ernährung. Getreu seiner Mission „Health for all, Hunger for none“ möchte das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen Menschen nützen und die Umwelt schonen – indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern mit rund 88.000 Beschäftigten einen Umsatz von 45,6 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 5,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Bayer AG ist eine Holdinggesellschaft mit weltweit operativen Tochterunternehmen. Wenn auf „Bayer" oder „das Unternehmen" referenziert wird, kann sich das – je nach Kontext – auf ein oder mehrere Tochterunternehmen beziehen.
 

Carolin Siebert c Chris Rausch

Carolin Siebert

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