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Foto: Gregor Hohenberg

    Slawische Seele – Xavier de Maistre

    Musik

    Michail Glinka: Variationen Es-Dur über ein Thema von Mozart (aus Die Zauberflöte), Nocturne Es-Dur
    Franz Liszt: Le Rossignol S 250/1
    Aram Chatschaturjan: Orientalischer Tanz, Toccata
    Peter Tschaikowski: Fantasie über Themen aus Eugen Onegin
    Antonín Dvorák: Amerikanische Suite A-Dur op. 98
    Bedrich Smetana: Die Moldau

    Xavier de Maistre, Harfe

    Er ist der Weltstar der Harfe, ein „Popstar im Geheimen“, meinte DIE ZEIT – elegant und kraftvoll zugleich, virtuos und sensibel. Und dass er gut aussieht, kann ja nicht schaden. Vom Orchestermusiker hat sich der Franzose zum international gefragten Solisten entwickelt, der für das manchmal etwas voreilig als „weiblich“ klassifizierte Instrument höchste Ehre einlegt und der Harfe gerade beim jüngeren Publikum ein ganz neues Image gegeben hat. „Die Harfe ist ein sehr spektakuläres Instrument. Wenn die Leute das Instrument besser kennenlernen, möchten sie auch mehr davon hören“, meint Xavier de Maistre und ergänzt: „Man kann mit der Harfe durchaus auch große Konzertsäle füllen. Ich liebe diese Momente, wenn ein gut gefüllter großer Saal plötzlich ganz still wird, damit ein leisestes Pianissimo noch zu hören ist.“ Nach Aufnahmen u. a. mit der Sängerin Diana Damrau präsentiert der für sein Debütalbum 2009 mit dem ECHO als Instrumentalist des Jahres prämierte Harfenist nun sein neues Album, das die „slawische Seele“ untersucht. Wie üblich mischt der Musiker Originalwerke für Harfe wie Glinkas Zauberflöten-Variationen mit speziellen Bearbeitungen – die Werke von Prokofjew und Dvorák hat de Maistre sogar selbst für sein Instrument arrangiert. Das Programm zeigt ganz nebenbei, wie sehr Komponisten wie Franz Liszt, der seine Rossignol (Nachtigall) nach einer russischen Melodie zwitschern ließ, von der slawischen Seele fasziniert waren – und wie umgekehrt Antonín Dvorák als gern gesehener Gast in den USA Abstand von ihr gewann.


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