KUNST
Historische Rarität

Die Nobelpreisurkunde von Gerhard Domagk

Der Bayer-Wissenschaftler Gerhard Domagk (1895–1964) gehört zu den Pionieren der Chemotherapie. Für seine herausragenden Forschungen wurde ihm 1939 der Nobelpreis für Medizin verliehen Die Urkunde befindet sich heute im Konzernarchiv.
Domagk nahm die Nobelpreisurkunde erst 1947 entgegen
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Domagk nahm die Nobelpreisurkunde erst 1947 entgegen
Gerade auf die kleinsten Dinge kommt es an – dieser Grundsatz prägte die Arbeit des Forschers Gerhard Domagk (1895–1964). Der Bayer-Wissenschaftler gehört zu den Pionieren in der Medizin: Er entdeckte die antibakterielle Wirkung der Sulfonamide. Diese chemischen Substanzen waren eigentlich Bestandteile von Farbstoffen. Domagk fand heraus, dass sie auch in der Lage waren, lebensgefährliche Krankheitserreger abzutöten. Infektionen wie Lungenentzündungen, Kindbettfieber oder Blutvergiftungen konnten nun erstmals wirksam bekämpft werden. Für seine Forschungsergebnisse wurde Domagk 1939 der Nobelpreis für Medizin verliehen. Aus politischen Gründen konnte er den Preis allerdings erst 1947 entgegennehmen. Die Urkunde befindet sich heute im Konzernarchiv Bayer. Sie ist eines der herausragendsten Objekte der Sammlung.
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