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Foto: Felix Broede

    Herbert Schuch

    Musik

    Tristan Murail: Cloches d’adieu, et un sourire ... (In memoriam Olivier Messiaen)
    Franz Liszt: Pater Noster/Bénédiction de dieu dans la solitude (aus Harmonies poétiques et religieuses)
    Johann Sebastian Bach: Choral „Ich ruf’ zu dir, Herr Jesu Christ“ BWV 639 (Transkription Ferrucio Busoni)
    Olivier Messiaen: Cloches d’angoisse et larmes d’adieu (aus Huit préludes pour piano)
    Johann Sebastian Bach: Aria „Die Seele ruht in Gottes Händen“
    (aus der Kantate BWV 127, Transkription H. Bauer)
    Franz Liszt: Funérailles (aus Harmonies poétiques et religieuses)
    Maurice Ravel: La vallée des cloches (aus Miroirs)

    Herbert Schuch, Klavier

    Vom Klang der Glocken fasziniert ist der Pianist Herbert Schuch. „Zwei Dinge regen meine Fantasie an“, sagt der Musiker, „der herrliche Obertonreichtum von großen Glocken und die Überlagerung von durcheinander klingenden Glocken.“ Es lag also nahe, dass Schuch ein komplettes Programm unter dem Titel Invocation (Anrufung) diesem „Ruf der Glocken“ widmet. „Es geht um Trauer und Verlust, um die Gewissheit, auch im Tod bei Gott aufgehoben zu sein, und um die Erschütterung dieser Gewissheit“, sagt der Musiker über sein Programm. Ganz allein am Klavier, gestaltet Schuch die Gefühls- und Glaubenswelt der Glockenklänge – „meditativ, majestätisch, spirituell“, meinte ein Rezensent der gleichnamigen CD. Herbert Schuch, Mitte dreißig, sei „ein leiser Radikaler“, hieß es im BR, „ein Künstler, der konsequent seinen Weg geht. Schuch ist […] ein hochemotionaler Musiker, der inspiriert aus dem Augenblick heraus gestaltet – immer auf der Suche nach dem unverwechselbaren Idiom des Komponisten.“ Sein Programm führt uns von den Chorälen Johann Sebastian Bachs über das 19. Jahrhundert behutsam bis in unsere Zeit. Und natürlich erklingt die „Mutter aller französischen Glockenstücke“ (Schuch) – das wunderbare Vallée des cloches (Tal der Glocken) von Maurice Ravel.


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