Im Fokus
36.000 Euro für „Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.“

Ausverkauftes Haus und Riesenapplaus

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Bayer-Benefizkonzert zugunsten von \"Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.\": Scheckübergabe: Frau Meyer, Werner Wenning
Das erste von Bayer organisierte Benefizkonzert war ein voller Erfolg. Vor einem Jahr hatte Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, die Idee, zusammen mit den Bayer-Philharmonikern ein Benefizkonzert für einen wohltätigen Zweck zu organisieren. Am 4. November war es dann schließlich so weit. Die Veranstaltung zugunsten der Initiative „Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.“ war vollkommen ausverkauft. Bayer hatte im Vorfeld zugesagt, die Einnahmen des Abends zu verdoppeln, die Künstler verzichteten auf ihre Gagen. So konnte Werner Wenning als Schirmherr des Konzerts einen Scheck in Höhe von 36.000 Euro an Eike Meyer, Vorsitzende der Leverkusener Hilfsorganisation, überreichen.

In Zukunft Tradition
In seinem Grußwort an die Gäste unterstrich Wenning: „Die Tradition der Bayer-Kultur ist genau 101 Jahre alt. Und fast ebenso lange engagieren wir uns im sozialen Bereich. Deshalb haben wir beide Aktivitäten miteinander verbunden – und die Kultur in den Dienst einer guten Sache gestellt. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind und das Konzert besucht haben. Das volle Haus macht uns Mut, solche Benefizkonzerte in Zukunft zu einer regelmäßigen Tradition zu machen.“ Wenning betonte, das Unternehmen habe sich bewusst für eine Unterstützung dieser Hilfsorganisation entschieden, weil sie schnell und unkompliziert krebskranken Kindern und ihren Angehörigen beisteht. „Was hier auf ehrenamtlicher Basis getan wird, ist ein herausragendes Beispiel für soziales Engagement.“

Auch musikalischer Erfolg
Auch musikalisch war das Konzert ein großer Erfolg. Die Bayer-Philharmoniker unter Rainer Koch eröffneten den Abend mit einer kraftvollen Interpretation von Mozarts Zauberflöten-Ouvertüre. Die 26-jährige Geigerin Sinn Yang stellte sich dem Brahms-Violinkonzert mit Augenmaß und entwaffnender Offenheit. Ihre Lesart des fordernden Werkes überraschte durch ihre Zartheit und überzeugte nicht nur in den sangbaren Passagen mit leuchtenden Kantilenen und innigem Ausdruck. Als schlitzohriger Nonkonformist bürstete Clemens Berg ( * 1987) das Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig van Beethoven auf. Sein mitreißendes Spiel verriet den wachen Geist des jungen Pianisten. Am Ende gab es Riesenapplaus für alle Beteiligten. Beim anschließenden Buffet waren sich alle einig: Es war ein gelungener Abend für eine große Sache.
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