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Foto: Irène Zandel

    Andrei Korobeinikov

    Musik

    Sergei Rachmaninow: Préludes, Études, Élegies, Moments musicaux u. a.
    Edgar Allen Poe: The Bells (Die Glocken)

    Andrei Korobeinikov, Klavier und Rezitation

    Sergei Rachmaninows Musik, insbesondere die für Klavier solo, ist stark beeinflusst von Glockenklängen, vor allem natürlich von denen der russisch-orthodoxen Kirche. 1912 las der Komponist das Gedicht The Bells von Edgar Ellen Poe und schrieb unter diesem Eindruck u. a. seine sinfonische Dichtung Die Glocken. In The Bells hatte der englische Schriftsteller den vier Teilen des Gedichts verschiedene „Glockenfarben“ gewidmet – Silber, Gold, Bronze und Eisen –, die er wiederum mit den Abschnitten des menschlichen Lebens gleichsetzte. Für den 1986 geborenen russischen Pianisten Andrei Korobeinikov scheint Rachmaninows Klavierschaffen die in Poes Dichtung ausgedrückten Ideen musikalisch widerzuspiegeln. Während seines ausschließlich Rachmaninow gewidmeten Konzerts wird der Musiker zwischen den „Lebensabschnitten“ den jeweiligen Abschnitt aus The Bells in der englischen Originalsprache rezitieren (Übersetzung im Programmheft). Über den vielseitigen Musiker schrieb der Berliner Tagesspiegel, er pflege „eher die sanften Töne, hört ins Orchester hinein, als wäre er ein Teil desselben, trumpft nicht auf und widmet sich ganz dem Komponisten Rachmaninow, nicht dem Prankengetöse“ – dies mache den Pianisten „sehr sympathisch“. Mit seinem großen russischen Landsmann hat sich Korobeinikov einen Komponisten ausgesucht, der mit seiner Klaviermusik – hörbar – an die Vorbilder Bach bis Chopin anknüpft.


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