Bayer Kultur
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Wichtige Auszeichnungen

Im vergangenen Oktober wurde die Bayer AG in Berlin zum „Kulturinvestor des Jahres 2011“ gekürt – in Anwesenheit von zahlreicher Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Die Laudatio hielt der Chefredakteur des Berliner Tagesspiegel, Stephan-Andreas Casdorff.
Michael Schade Leiter Unternehmenskommunikation der Bayer AG
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Michael Schade
Leiter Unternehmenskommunikation der Bayer AG
Nur fünf Monate später gab es für die Kulturschaffenden aus Leverkusen erneut Grund zur Freude: In der alt-ehrwürdigen Handelskammer Hamburg fand der „Sponsoring Summit 2012“ statt, in dessen Rahmen auch der „19. Internationale Sponsoring Award“ vergeben wurde. Auch hier war die Bayer AG erfolgreich: das Unternehmen wurde mit dem begehrten internationalen Preis in der Kategorie Kultur ausgezeichnet. Begründung der Jury: „Bayer bietet ein äußerst lebendiges, mehrdimensionales Programm, mit dem Bayer Kultur in der Region, in Deutschland, wie auch im internationalen Rahmen brilliert.“

Beide Ehrungen belegen erneut: Die Kulturarbeit unseres Unternehmens findet überregional große Beachtung und Anerkennung. Doch die Programme von Bayer Kultur als wichtiger Bestandteil des sozialen Engagements von Bayer werden nicht nur von Juroren hoch gelobt, sondern auch durch die immer größere Resonanz in den überregionalen Medien und wichtigen Fachzeitschriften. Gerade in einer Situation, in der die öffentliche Hand ihre traditionellen Angebote im Kulturbereich zunehmend reduziert, wird dem kulturellen Engagement der Wirtschaft immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit gewidmet.

Auch wenn die Unternehmen dem Staat die Verantwortung für die kulturelle „Daseinsfürsorge“ (Richard von Weizäcker) nicht abnehmen können, so können sie doch einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Und bei der Bayer AG ist dieser Beitrag seit nunmehr 105 Jahren gewichtig. Dieses Engagement reflektiert – neben der zunehmenden nationalen und internationalen Wahrnehmung – auf das Wohl der Menschen rund um die Standorte der Bayer AG.

Über die jüngsten Auszeichnungen freuen wir uns natürlich sehr. Die von Dr. Volker Mattern, dem Leiter von Bayer Kultur, seit seinem Amtsantritt zielstrebig verfolgte Strategie, insbesondere den künstlerischen Nachwuchs zu fördern und neue Projekte mit l’arte del mondo, mit den stART-Künstlern und den namhaften Häusern in Berlin durch Kooperationen mit renommierten Kulturpartnern zu vernetzen, geht mehr und mehr auf. Ein Musterbeispiel im Rahmen der insgesamt 150 Veranstaltungen in den Bereichen MUSIK, TANZSCHAUSPIEL und KUNST war in der vergangenen Spielzeit das interreligiöse Projekt Israel in Egypt unter der Leitung von Werner Ehrhardt und Yair Dalal, das mit israelischen, arabischen und europäischen Musikern nicht nur in Leverkusen, sondern auch bei den Internationalen Händel-Festspielen in Halle und in Jerusalem triumphal gefeiert wurde.

Auch die zweite „Opern-Ausgrabung“ in der Bayer Kultur-Reihe Opern aus den Archiven der Welt (in Kooperation mit dem WDR und SONY) stieß erneut auf eine begeisterte Resonanz – und führt in dieser Spielzeit zur ersten szenischen Koproduktion mit den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci. Im Rahmen der Kulturachse Leverkusen-Berlin gab es die TANZ-Uraufführung No one escapes the spectacle of happiness der jungen finnischen Choreographin Milla Koistinen, das SCHAUSPIEL steuerte deutsche Erstaufführungen und mit der Produktion des Hope Theatre Nairobi unter dem Titel The Dream of getting a Job sogar eine europäische Erstaufführung bei.

Im nächsten Jahr feiert Bayer das 150-jährige Firmenjubiläum. Dabei wird auch die Kreativität von Bayer Kultur eine wichtige Rolle spielen. In Berlin werden die bedeutendsten Kunstwerke aus der Unternehmenssammlung erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Orchester und Ensembles des Unternehmens werden bei Veranstaltungen im In- und Ausland den Slogan Bayer – das ist auch Kultur erneut mit Leben füllen. Und auch die Besucher der Veranstaltungen an den Niederrhein-Standorten und in Berlin dürfen sich in der anlaufenden und der folgenden Spielzeit auf zahlreiche kulturelle Jubiläums-Höhepunkte freuen.

Die Ausstellung der Sammlung Bayer im Martin-Gropius-Bau Berlin spiegelt die 150-jährige Firmengeschichte gewissermaßen kulturell wider. Dr. Marijn Dekkers, der Vorsitzende des Vorstandes der Bayer AG, wird die Ausstellung am 21. März 2013 eröffnen. Sie wird bis zum 9. Juni 2013 in der Bundeshauptstadt zu sehen sein.

Im Kontext dazu hat Bayer Kultur an Walter Steffens einen Kompositionsauftrag vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Musikalische Bildreflexion in Form eines Violinkonzertes zu Gerhard Richters großformatigem Gemälde Abstract Painting (555), einem der wertvollsten Werke aus der Sammlung Bayer, das natürlich auch im Gropius-Bau zu sehen sein wird. Die Uraufführung mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der Solistin Alina Pogostkina findet unter der Leitung von Martyn Brabbins am 12. April 2013 in Leverkusen statt. Nur einen Tag darauf wird das Konzert im Berliner Radialsystem wiederholt.

Die vielen anderen Höhepunkte der Spielzeit 2012/13 haben wir in dieser Publikation für Sie zusammengestellt. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre und hoffe sehr, dass Sie auch in dieser Kultur-Saison wieder Veranstaltungen finden, die Ihren persönlichen Erwartungen gerecht werden und Ihrem Geschmack entsprechen.

Für die Umsetzung des interessanten Generalthemas Innenwelten – Außenwelten wünsche ich den Organisatoren um Volker Mattern den verdienten Erfolg und allen Freunden von Bayer Kultur eine anregende, unterhaltsame und packende Spielzeit 2012/13.
Michael Schade
Leiter Unternehmenskommunikation
der Bayer AG
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