Bayer feiert eine Saison lang 100 Jahre Kulturhaus
Festliche Eröffnung
Mit einem Festakt wurde am Samstag, den 13. September die Spielzeit 2008/09 der Bayer Kultur vor 700 Gästen – darunter Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, Jacques Toubon, ehemaliger Kulturminister Frankreichs und Leverkusens Oberbürgermeister Ernst Küchler – im Erholungshaus eröffnet. Das Datum war nicht zufällig gewählt: auf den Tag genau vor einhundert Jahren, am 13. September 1908, weihte der erste Generaldirektor der Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co., Prof. Dr. Carl Duisberg, das Erholungshaus als die zentrale Spiel- und Versammlungsstätte des Unternehmens ein. Unter dem Motto „Ein Kulturhaus wird hundert.“ lenkt die kommende Saison den Blick auf die Vielseitigkeit des Erholungshauses, das als zentrale Versammlungs- und Veranstaltungsstätte des Unternehmens gegründet wurde und sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem modernen Kulturbetrieb entwickelt hat, in dem Theater, Musik, Tanz und Bildende Kunst ihren Platz haben. Das Bayer Kulturhaus ist außerdem Heimstätte für viele kulturelle Bayer-Ensembles.
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| Dr. Volker Mattern, Nikolas Kerkenrath, Ernst Küchler, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Michael Schade (v.l) |
Zur Eröffnung begrüßte Michael Schade, Leiter der Unternehmenskommunikation. Er unterstrich die Bedeutung des kulturellen Engagements bei Bayer. „Die Leistung eines Unternehmens umfasst – auch in der heutigen, von Schnelllebigkeit und Erfolgsdruck geprägten Zeit – mehr, als Umsatz und Rendite widerspiegeln können. Dieses Mehr wird mitunter in dem Begriff Unternehmenskultur zusammengefasst, die wir bei Bayer um eine weitere Komponente erweitert haben: eben das Engagement für die Kultur selbst“, so Schade. Der Leverkusener Oberbürgermeister Ernst Küchler gratulierte im Namen der Stadt und bezeichnete das Erholungshaus als prägenden Ort in der Leverkusener Stadtlandschaft. Die Festansprache hielt Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen. Grosse-Brockhoff würdigte das Kulturprogramm von Bayer, das von einer Haltung zeuge, bei der es dem Unternehmen zuerst um die Künste und die Auseinandersetzung der Mitarbeiter mit den Künstlern gehe. Erst in zweiter Linie gehe es um die Werbewirksamkeit. „Seit über hundert Jahren engagiert sich Bayer beispielhaft als Sponsor und noch mehr als Mäzen für die Kultur“, so Grosse-Brockhoff.
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| Les Percussions de Strasbourg |
Für eine faszinierende musikalische Umrahmung sorgten die französischen Spitzenmusiker von „Les Percussions de Strasbourg“. Mit einer nicht nur lautstarken, sondern auch interpretatorisch ausgefeilten Interpretation: Das bekannte Schlagzeugensemble spielte das großangelegte Werk „Pléïades“ des griechischen Komponisten Iannis Xenakis – moderne Musik für ein modernes Haus.


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